Erbschaftssteuer - Eigentlich Ländersache
Geschrieben am 15-07-2008 |
Köln (ots) -
- Querverweis: Ein Dokument liegt in der digitalen Pressemappe zum Download vor und ist unter http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -
Im Rahmen der geplanten Erbschaftssteuerreform spricht einiges dafür, die Gesetzgebungskompetenz für diese Steuer auf die Bundesländer zu übertragen. Zum einen steht diesen ohnehin das Aufkommen allein zu, zum anderen kassieren nur wenige Länder überhaupt Erbschaftssteuer in nennenswertem Umfang. So entfallen rund 60 Prozent des Gesamtaufkommens von 4,2 Milliarden Euro auf Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Dagegen beläuft sich der Anteil der fünf ostdeutschen Flächenstaaten zusammen lediglich auf 1,7 Prozent. Eine eigenständige Gesetzgebung der Länder hätte gleich zwei Vorteile: Erstens würde der Steuerwettbewerb in Gang gesetzt. In aufkommensstarken Regionen käme es zu einer Senkung der Erbschaftssteuersätze und damit zu einer erleichterten Übergabe von Familienunternehmen. Zweitens würde die Diskussion über eine "gerechte" Erbschaftssteuer pragmatischer geführt. Die Länder dürften es sich dann zweimal überlegen, ob sich für sie der Erhebungsaufwand lohnt. Denn sie müssten ihre gesamten administrativen Kosten selbst tragen, von den Erbschaftssteuereinnahmen aber weiterhin einen Großteil im Rahmen des Länderfinanzausgleichs abgeben. NRW etwa kassiert von jedem zusätzlich eingenommenen Euro Erbschaftssteuer nur 40 Cent.
Ralph Brügelmann, Winfried Fuest: Erbschaftsteuerreform - Eine halbherzige Lösung, IW-Positionen Nr. 34, Köln 2008, 44 Seiten, 11,80 Euro. Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: www.divkoeln.de
Originaltext: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/51902 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_51902.rss2
Pressekontakt: Gesprächspartner im IW: Ralph Brügelmann, Telefon: 030 27877-102 Prof. Dr. Winfried Fuest, Telefon: 0221 4981-752
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