Lausitzer Rundschau: Zu Langzeitarbeitslosen/Debatte/Einschränkungen:
Zwei Wege
Geschrieben am 19-06-2006 |
Cottbus (ots) - Die Lausitzer Rundschau, Cottbus, zu Langzeitarbeitslosen/Debatte/Einschränkungen:
Inzwischen macht die deutsche Regierungspolitik den Eindruck, als habe sie angesichts des Hartz-Desasters alle Hoffnung auf eine signifikante Senkung der Arbeitslosenzahlen fahren lassen. Sie konzentriert sich jetzt ganz auf den anderen Weg, die Kosten der Arbeitslosigkeit zu senken. Daher die Debatte um angeblichen Missbrauch von Leistungen. Daher die täglich neuen Forderungen nach weiteren Einschränkungen bei Empfängern des Arbeitslosengeldes II. Daher auch die ständig wiederholte Behauptung einer Kostenexplosion, die es objektiv so gar nicht gegeben hat. Zudem wird gerne vergessen zu erwähnen, dass die Ausgaben für das Arbeitslosengeld I von 2004 auf 2005 um satte sieben Prozent auf 27 Milliarden Euro zurückgegangen sind.
Originaltext: Lausitzer Rundschau Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=47069 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_47069.rss2
Rückfragen bitte an: Lausitzer Rundschau Telefon: 0355/481231 Fax: 0355/481247 lr@lr-online.de
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
17679
weitere Artikel:
- Lausitzer Rundschau: Zu Föderalismusreform:
Kleinstaaterei in der Praxis Cottbus (ots) - Die Lausitzer Rundschau, Cottbus, zu Föderalismusreform: Wenn die WM längst vorbei ist, werden sich Deutschlands Studenten noch immer zum "Public Viewing" versammeln können. Vor den Hörsälen. Eine neue Studentenwelle rollt auf die Hochschulen zu und bis auf sehr wenige Ausnahmen deutet nichts darauf hin, dass die Mehrheit der Länder darauf vorbereitet wäre. Im Gegenteil: Es gibt sogar Länder, die die Zahl der Studienplätze jetzt noch einmal senken. Nirgendwo liefert der Föderalismus so schlechte Ergebnisse wie im Bildungswesen mehr...
- WAZ: Debatte um Föderalismusreform: Kuhhandel mit der Bildung - Kommentar von Christopher Onkelbach
Essen (ots) - Die Regierungskoalition preist den neuen Zuschnitt der Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern als die größte Verfassungsreform seit 1949. Ziel ist eine Beschleunigung des politischen Prozesses, eine flexiblere Republik. Auf 60 Prozent ihres Einspruchsrechts im Bundesrat sollen die Länder verzichten. Das ist gut und notwendig. Doch dafür wollen die Länder etwas haben: die alleinige Hoheit über die Bildung. Damit wurde das, was in jeder Sonntagsrede als Bedingung für eine auskömmliche Zukunft Deutschlands beschworen wird, zum mehr...
- Rheinische Post: Taktieren mit der Gesundheit
- Von ANTJE HÖNING Düsseldorf (ots) - Häufig gilt bei einem Kompromiss: Wenn alle schimpfen, ist er gut. Beim sich abzeichnenden Gesundheits-Kompromiss ist es anders: Der Versuch, Feuer (die Bürgerversicherung der SPD) und Wasser (die Kopfpauschale der CDU) zusammen zu bringen, droht als fauler Kompromiss zu enden. Ein bisschen ist das Wahlvolk selbst schuld: Im Ergebnis hat es sich bei der Wahl 2005 nicht eindeutig für Schwarz oder Rot entschieden, sondern die beiden in eine Vernunftehe gezwungen. Doch anstatt gesundheitspolitisch das Beste daraus zu machen, mehr...
- Rheinische Post: Merkels Problem
- Von REINHOLD MICHELS Düsseldorf (ots) - Nicht nur die Wirtschaft verliert nach den Worten des eher maßvollen Industrieverbands-Chefs Thumann langsam die Geduld mit der großen Koalition; die wahlberechtigten Bürger tun es auch. Wobei sie nicht vergessen sollten, dass sie es waren, die bei der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 zusammenfügten, was sich politisch nur unter beiderseitigen Schmerzen schnüren lässt: CDU/CSU und SPD. Je mehr Bundeskanzlerin Angela Merkel wie einst ihr großkoalitionärer Kanzler-Vorgänger Kurt-Georg Kiesinger (1966-69) mehr...
- Rheinische Post: Raubbau im Meer
- Von KLAUS PETER KÜHN Düsseldorf (ots) - Die Sache ist unappetitlich. Das soll kein Urteil über die Vorliebe eines kleinen Kreises japanischer Feinschmecker sein, die höchste Preise für Fleisch von Walen zahlen, die angeblich aus wissenschaftlichen Gründen gefangen worden sind. Unappetitlich ist das Vorgehen japanischer Regierungsvertreter, die offensichtlich nicht mit Argumenten, sondern mit kleinen Aufmerksamkeiten für kleine arme Länder eine Stimmen-Mehrheit in der Walfang-Kommission zusammengekauft haben. Es ist sehr fraglich, ob der Prestigeverlust mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|