Challenging Communications: Kommunikationsbranche diskutierte Einfluss des Breitband-Internets auf die Unternehmenskommunikation
Geschrieben am 06-07-2006 |
Hamburg/Darmstadt (ots) - Rund 100 Führungskräfte aus der deutschen Kommunikationsbranche diskutierten am Montag in Darmstadt über die Zukunft der Unternehmenskommunikation. Der Hintergrund des von T-Online und fischerAppelt, profiling initiierten Branchentreffens unter dem Titel Challenging Communications": Das Breitband-Internet verändert Wirtschaft und Gesellschaft und stellt die Kommunikationsarbeit vor nie da gewesene Herausforderungen. Professor Dr. Arnold Picot von der LMU München führte zu Kongressbeginn mit acht aktuellen Thesen zur Breitbandgesellschaft in das Thema ein. Den Einfluss des Web auf die Kunst beleuchtete während des Eröffnungspodiums Professor Dr. Daniel Birnbaum von der Frankfurter Hochschule für bildende Künste, der Städelschule. In drei praxisnahen Workshops widmeten sich namhafte Köpfe der deutschen Kommunikationswirtschaft anschließend den Themen Schwarmintelligenz", Digitale Markenführung" und Kommunikationsmanagement im Breitband-Zeitalter".
Wir sind begeistert, dass unser Angebot eines Kongresses zum Thema Breitband-Internet und Kommunikation auf so reges Interesse in der Branche stieß", freut sich Veranstalter Michael Schlechtriem von T-Online über den Besucherandrang während des Kongresses. Mitinitiator Bernhard Fischer-Appelt ergänzt: Breitband-Internet wird die Unternehmenskommunikation nachhaltig verändern. Unser Kongress bietet einen Ausblick auf das, was uns zukünftig erwartet." Die Ergebnisse des Kongresses sowie Videostreams der Veranstaltung können ab sofort auf der Website zum Kongress unter www.challenging-communications.de kostenlos abgerufen werden.
Nach der offiziellen Begrüßung und Kongresseröffnung durch T-Online-Vorstand Jens Becker erläuterten Professor Dr. Arnold Picot und Professor Dr. Daniel Birnbaum die neuen Herausforderungen an die Kommunikation. Professor Picot stellte acht Thesen zur Breitbandgesellschaft vor, basierend auf der Tatsache, dass der Verbund von Internet- und Breitbandtechnologien einen Sprung in der Medienentwicklung darstellt. Dieser Sprung vergrößere die Möglichkeiten der Kommunikation signifikant; der soziale und ökonomische Wert des Internet steige damit weiter an. Die traditionell fest gefügten Vorstellungen von Mediensystematik und Medienordnung würden durch neuartige Formen und Kombinationen der Breitband-Kommunikation überwunden und bereichert. Picot schloss mit der Feststellung, dass es künftig immer mehr auf die schwer zugänglichen und schwer kopierbaren Werte wie Wissen, Expertise, Emotion und Reputation ankomme - diese entschieden zunehmend über die Nachhaltigkeit von Kommunikations- und Markterfolg. Neue Formen der breitbandgestützten Kommunikation würden hier eine wichtige Rolle spielen.
Anwendungsbeispiele aus dem kreativen Raum lieferte im Anschluss Professor Daniel Birnbaum. Er zeigte anhand einiger beeindruckender Installationen, wie selbstverständlich Künstler heute das Internet zur Kommunikation einsetzen, um ihre Kunstwerke zu schaffen. Der Computer und seine digitalen Möglichkeiten seien längst gleichberechtigt zum traditionellen Malpinsel ein Arbeitswerkzeug des Kunstschaffenden. Birnbaum verwies auf die Anfänge dieser Entwicklung, die von mehr als zehn Jahren in Frankfurt mit einem eigenen Institut an der Städelschule erforscht worden waren - um aus heutiger Sicht zu urteilen, dass Institute für neue oder digitale Medien in diesem Sinne gar nicht mehr nötig seien, da das Medium und seine Möglichkeiten bereits in die Strukturen der Gesellschaft eingewoben seien.
In drei Workshops gingen die teilnehmenden Kommunikationsexperten schließlich dem Thema Breitband und Kommunikation auf den Grund. Gemeinsam mit Felix Ahlers (Vorstand Frosta AG), Wolfgang Büchner (stv. Chefredakteur Spiegel Online) und Sarik Weber (Partner Open Business Club GmbH) beschäftigten sich die Teilnehmer des ersten Workshops mit dem Thema Schwarmintelligenz" und den relativ jungen vernetzten Kommunikationsphänomenen wie Blogging oder Podcasting. Das Fazit: Trotz neuer Kommunikationsmedien bleiben die klassischen Disziplinen für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation wichtig. Gleichwohl erfordert die Demokratisierung der Meinungsbildung eine neue Offenheit und Transparenz. Eine allgemeine Aussage zur Frage, ob und wie sich Instrumente wie Podcasts oder Blogs am Ende für die Unternehmenskommunikation nutzen lassen, ist wegen der vielfältigen Komunikationsanforderungen in einzelnen Branchen und Unternehmen nicht zu treffen.
Workshop zwei rückte die digitale Markenführung in den Fokus. Philipp Schindler (Nordeuropa-Chef Google), Dr. Markus Krechting (Dirketor Marketing neckermann.de GmbH) und Paul Mudter (Geschäftsführer Interactive Media CCSP GmbH) diskutierten mit den Workshopteilnehmern die Markenführung im Breitbandzeitalter Die Quintessenz: Auch hier werden die neuen Anforderungen das gelernte Wissen nicht überflüssig machen. Doch in Zukunft entwickelt sich das Internet zur zentralen Plattform der Markenführung, weswegen klassische Medien und Onlinekommunikation in Zukunft nicht mehr ohne einander auskommen werden.
Im dritten Workshop zu Kommunikationsmanagement im Internetzeitalter nahmen Dr. Philipp Busch (Geschäftsführer und Verlagsleiter manager magazin Verlagsgesellschaft), Mathias Bucksteeg (Direktor Prognos AG) und Professor Martin Löffelholz (TU Illmenau) den Wandel in der Rolle des Unternehmenssprechers ins Visier. Das Ergebnis: Die Rolle des tradierten Pressesprechers ist passé - sie wandelt sich schon länger zum Kommunikationsmanager, der mit allen komplexen Formen der Kommunikation erfolgreich umgehen muss. Zudem ändert sich die Art der professionellen Kommunikation - weg von der tradierten Informationsweitergabe, hin zu einem Dialog zwischen Kommunikator und Stakeholdern. Drittens schließlich bestand Konsens, dass Leitmedien auch künftig nicht durch Inhalte ersetzt werden können, die alleine von den Internet-Nutzern erstellt werden - auch wenn diese sich ihren Platz im Web sicherlich erarbeiten werden.
Die zukunftsweisenden Ergebnisse des Kongresses sowie Videostreams der Veranstaltung können auf der Website unter http://www.challenging-communications.de kostenlos abgerufen werden.
Die Veranstalter: fischerAppelt, profiling ist die Unternehmensberatung der Agenturgruppe fischerAppelt. An der Schnittstelle von Unternehmensentwicklung, Unternehmens- und Marktkommunikation berät fischerAppelt, profiling in allen Kommunikationsaufgaben, die strategische Entscheidungen vorbereiten, fundieren und begleiten: von der Entwicklung von Unternehmensprofilen und Positionierungsprozessen bis hin zur Planung und Steuerung von Unternehmensthemen in der Öffentlichkeit. Ziel ist es, die kommunikative Dimension unternehmerischer Herausforderungen wertsteigernd zu managen.
T-Online ist einer der großen Akteure im europäischen Internetmarkt. Derzeit gehen 14,25 Millionen Kunden über den Anbieter ins Internet. Sie nutzen die hochwertigen Angebote aus den Kategorien Internetzugang, Kommunikationsdienste und Entertainmentservices in vielen Fällen bereits mit einem breitbandigen Internet-Anschluss. Mit attraktiven Kombinationsangeboten erweitert T-Online kontinuierlich sein Angebot, um den Kunden das beste Online-Erlebnis zu ermöglichen.
Originaltext: fischerAppelt Kommunikation GmbH Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=19126 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_19126.rss2
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Matthias Wesselmann | fischerAppelt Kommunikation GmbH Waterloohain 5 | D-22769 Hamburg | Germany Tel.: +49.40.899 699-958 | Fax +49.40.899 699-4958 Mobil: +49.151.1490 2717 | mw@fischerAppelt.de | www.fischerAppelt.de
Michael Schlechtriem | T-Online T-Online-Allee 1 | 64295 Darmstadt | Germany Tel.: +49.6151.680-2210 | Fax +49.6151.680-2219 press@t-online.net | http://www.t-online.net
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