Neue Westfälische: Neue Westfälische, Bielefeld: KOMMENTAR Zuwandererquote im öffentlichen Dienst Chancen DIRK MÜLLER
Geschrieben am 14-01-2010 |
Bielefeld (ots) - Um wie viel schlechter in Deutschland die Chancen von Migranten sind, zu höher qualifizierenden Bildungsabschlüssen und entsprechenden Karrieren zu kommen, ist vielfach beschrieben worden. Wenn jetzt eine Zuwandererquote bei Einstellungen im öffentlichen Dienst gefordert wird, ist dieser Missstand damit noch nicht behoben. Jeder fünfte in Deutschland lebende Mensch hat inzwischen eine Zuwanderer-Biografie. Eine entsprechende Beteiligung etwa unter Lehrern und Erziehern, bei Polizei und in der Verwaltung wäre wohltuend für das Zusammenleben und hilfreich für die weitere Integration. Eine Quote kann der Veränderung der Verhältnisse aber nur auf die Sprünge helfen. Es muss umfassender eingegriffen werden: Woher sollen die geeigneten Kräfte denn kommen, wenn es für Migrantenkinder weiter beim massenhaften Scheitern in Deutschlands selektivem Bildungssystem bleibt? Eine Zuwandererquote im öffentlichen Dienst als integrationspolitisches Feigenblatt braucht niemand. Aber: Instrumente zur Herstellung von Chancengleichheit kann es gar nicht genug geben.
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