Lausitzer Rundschau: zu: Air Berlin kauft dba
Geschrieben am 17-08-2006 |
Cottbus (ots) - Diesen Coup hätte man Joachim Hunold im Mai noch nicht zugetraut: Nach dem Börsengang mit Hindernissen hatte der Air-Berlin-Chef einige Häme erdulden müssen. Nun aber verbessert der Berliner Billigflieger mit der Übernahme der dba seine Stellung auf dem deutschen und auf dem europäischen Markt. Der Kunde kann von diesem größeren integrierten Netz profitieren, die Flugverkehrsverbindungen dürften noch stärker aufeinander abgestimmt werden. Die Passagiere sollten aber auch ein Interesse daran haben, dass Air Berlin nicht zu stark wird: Solange der Wettbewerb auf dem deutschen und europäischen Markt noch so hart ist, solange werden auch die Preise niedrig bleiben. Denn das Ausscheiden von Konkurrenten stärkt nur die verbleibenden Gesellschaften. Druck erwächst weniger für die Lufthansa. Bisher zumindest sind die Geschäftsmodelle der Niedrigkostengesellschaften und der etablierten Flieger zu unterschiedlich, als dass nicht Platz für beide am Markt wäre. Unter Druck geraten weniger die europäischen Konkurrenten als vielmehr die deutschen: So hatte TUI schon vor längerer Zeit angekündigt, eine neue Strategie für seinen Billigflieger HLX und seine Charterfluglinie Hapagfly zu finden. Dies aber ist bisher ausgeblieben. Noch haben diese Konkurrenten Zeit. Doch wenn die dba-Übernahme erst einmal erfolgreich verdaut ist, könnte Air Berlin-Chef Hunold durchaus Appetit auf mehr haben.
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