Rheinische Post: Verwegene Hoffnungen
Geschrieben am 10-06-2010 |
Düsseldorf (ots) - Kommentar von Robert Peters
ie erste Weltmeisterschaft in Afrika nährt Hoffnungen. Berechtigte
wie die, dass der afrikanische Fußball Auftrieb erhält. Verwegene wie
die, dass ein afrikanisches Team den Titel gewinnen könnte. Und ganz
furchtbar mutige wie die, dass der gesamte Kontinent in
wirtschaftlicher, politischer und sozialer Hinsicht auf einen Schlag
gesunden wird. Das wird natürlich nicht geschehen. Dennoch ist die WM
eine große Chance. Zunächst mal für den Ausrichter Südafrika, dem es
bei der Rugby-Weltmeisterschaft zumindest für ein paar Wochen gelang,
die tiefen Gräben zwischen den gesellschaftlichen Gruppen, vor allem
zwischen Schwarz und Weiß unsichtbar zu machen. Als Baumeister haben
die Südafrikaner schon einige Besserwisser widerlegt. Sie haben
eindrucksvolle Stadien rechtzeitig fertiggestellt. Und sie scheinen
die komplizierte Logistik in den Griff zu bekommen. Das stärkt das
Selbstbewusstsein. Ohne fußballerische Erfolge wird das allerdings
schnell schwinden. Und da sind Zweifel an der Klasse der Afrikaner
erlaubt. Allein die Begeisterung der Fans wird weder Südafrika noch
die weiteren Mitbewerber vom Kontinent durch die K.o.-Runden tragen.
Fußballerisch erfolgreicher werden wohl andere Mannschaft sein, in
erster Linie die Spitzenteams aus Südamerika und Europa. Weil die
Brasilianer mittlerweile geradezu teutonisch organisiert und nüchtern
auftreten, ist mit ihnen am ehesten zu rechnen.
Originaltext: Rheinische Post
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