BPI: Chancen nutzen! / Innovation auf Basis bewährter Wirkstoffe kann großen Zusatznutzen bringen
Geschrieben am 25-08-2010 |
Berlin (ots) - Innovationen auf Basis bewährter Wirkstoffe bieten
die Chance, bedeutende Fortschritte in der Pharmakotherapie mit
kalkulierbarem Entwicklungsrisiko zu erzielen. Doch durch die
aktuellen Rahmenbedingungen und die Regelungen im Entwurf des
Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) wird diese Forschung
immer schwieriger gemacht. "Es darf nicht sein, dass diese
innovativen Arzneimittel grundsätzlich immer im Festbetragssystem
landen. Warum soll per Gesetz ausgeschlossen werden, dass Hersteller
auch in solchen Fällen den Zusatznutzen nachweisen und somit in
Verhandlungen über den Erstattungsbetrag mit den Krankenkasse
gelangen können?", fragte Dr. Bernd Wegener, Vorstandsvorsitzender
des Bundesverbandes der pharmazeutischen Industrie e.V (BPI).
Insbesondere für die standortgebundene und auch die
mittelständische Industrie bietet die Forschung an bewährten
Wirkstoffen die Chance, den Patientinnen und Patienten innovative
Präparate zur Verfügung zu stellen. Die Kosten für den ganzen Verlauf
der Forschung und Entwicklung eines neuen Wirkstoffes sind für ein
mittelständisches Unternehmen nur in Ausnahmefällen zu stemmen, so
dass eine solche Forschung außerhalb der Möglichkeiten vieler in
Deutschland ansässiger und hier arbeitender Unternehmen liegt. "Doch
die Forschung an bewährten Wirkstoffen bietet uns Unternehmen und
auch dem Gesundheitswesen die Chance, verbesserte Pharmakotherapie zu
erreichen und dies zu akzeptablen Kosten für Unternehmen und
Kostenträger", erklärte Dr. med. Dagmar Braun, Mitgründerin der
Riemser Arzneimittel AG in Greifswald.
Unter den aktuellen Rahmenbedingungen in Deutschland haben
Investitionen in die Forschung an bewährten Wirkstoffen jedoch zu
wenig Aussicht auf Erfolg. Um diesen Fortschritt, der mit
überschaubaren Forschungskosten zu kostengünstigen Innovationen
führt, nicht im Keim zu ersticken, fordert der BPI daher
Verbesserungen des Unterlagenschutzes für Innovationen auf Basis
bewährter Wirkstoffe, risikobasierte Arzneimittelzulassungen mit
angemessenen Anforderungen, die Schaffung erstattungsrechtlicher
Anreize durch die Möglichkeit der Erstattung außerhalb des
Festbetragssystems und den Ausschluss einer Aut-idem Substitution bei
derartigen Innovationen.
Das vollständige Papier finden Sie im Internet.
Originaltext: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/21085
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_21085.rss2
Pressekontakt:
Joachim Odenbach,
Tel. 030/27909-131,
jodenbach@bpi.de
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
285623
weitere Artikel:
- Merkel ignoriert Bürger und kungelt lieber mit Atombossen / Anti-Atom-Proteste bei Merkels Besuch im AKW Emsland Berlin (ots) - Pressemitteilung von Campact e.V. und .ausgestrahlt
e.V.
Bundeskanzlerin Merkel weigert sich, bei ihrem Besuch im
Atomkraftwerk Emsland am morgigen Donnerstag mit Bürgern über die
umstrittene Technologie zu diskutieren und den Appell "Atomkraft
abschalten" mit über 160.000 Unterschriften entgegenzunehmen (
http://www.atomkraft-abschalten.de ). Die Anti-Atom-Organisation
.ausgestrahlt und das Kampagnennetzwerk Campact wollten diesen Merkel
vor dem Tor des AKW Emsland überreichen. Merkel will bei dem Termin
aber mehr...
- Erdgas ist die Brückentechnologie für Deutschland/ Laufzeitverlängerung gefährdet zukunftsfähigen Umbau der Energieversorgung Berlin (ots) - Erdgas ist der einzige konventionelle
Energieträger, der als Brücke ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien
noch gebraucht wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie
des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace. Längere Laufzeiten
von Atomkraftwerken und der Neubau von Kohlekraftwerken erhöhen nicht
nur das Risikopotential dieser Technologien, sie gefährden auch
massiv den zukunftsfähigen Umbau der Energieversorgung in
Deutschland. Greenpeace fordert von der Bundesregierung ein
Energiekonzept, das einen mehr...
- Verhuven: "Regierungsentwurf zur Flugabgabe hat gravierende Schwachstellen" Duisburg (ots) - "Der Gesetzentwurf zur Einführung der
Luftverkehrsabgabe hat gravierende Schwachstellen. Der Entwurf ist
nicht zu Ende gedacht und benachteiligt einseitig den Passagierflug.
Das ökologisch sinnvolle Ziel des Klimaschutzes wird vollkommen
verfehlt, weil der stark steigende Zweig des Frachtluftverkehrs von
der Abgabe befreit werden soll." Mit diesen Worten bezieht Willi
Verhuven, Geschäftsführer von Deutschlands viertgrößtem
Reiseveranstalter, alltours, in der aktuellen Diskussion Stellung
gegen die Überlegungen mehr...
- Götzl: Bundesregierung widerspricht sich bei Bankenabgabe München (ots) - Für Stephan Götzl, Präsident des
Genossenschaftsverbands Bayern, ist das von der Bundesregierung auf
den Weg gebrachte Gesetz zur Bankenabgabe inkonsequent. Das Gesetz
sieht vor, die Beitragsbemessung für die Bankenabgabe am systemischen
Risiko eines Kreditinstituts auszurichten. Dazu Götzl: "In der vor
einigen Wochen veröffentlichten Instituts-Vergütungsverordnung hat
das Bundesministerium der Finanzen Banken mit einer Bilanzsumme von
mehr als zehn Milliarden Euro als 'bedeutend' klassifiziert. Die
Bankenabgabe mehr...
- Kauder: Ganz Asien als Chance begreifen Berlin (ots) - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Volker Kauder besucht in dieser Woche Südostasien. Erste Station
seiner Reise war Indonesien. Dazu erklärt Kauder:
"Deutschland sollte sich in Asien nicht nur auf China, Indien und
Japan konzentrieren. Dafür soll mit der Reise ein Zeichen gesetzt
werden. Gerade Indonesien kann in den nächsten Jahrzehnten ein noch
wichtigerer Partner für uns werden. Dies habe ich am Mittwoch auch in
meinem Gespräch mit dem indonesischen Präsidenten Yudhoyono deutlich
gemacht. Präsident mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|