Mißfelder/Pfeiffer: Gründung einer deutschen Rohstoffagentur ist wichtiges Signal an die Industrie
Geschrieben am 07-09-2010 |
Berlin (ots) - Zur Ankündigung des Bundeswirtschaftsministers
Rainer Brüderle, eine deutsche Rohstoffagentur zu gründen, erklären
der außenpolitische und der wirtschaftspolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder und Dr. Joachim
Pfeiffer:
"Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt ausdrücklich die heutige
Ankündigung des Bundeswirtschaftsministers Rainer Brüderle, eine
deutsche Rohstoffagentur zu gründen. Denn die Bundesrepublik
Deutschland besitzt nicht die notwendigen Rohstoffquellen, um unsere
exportorientierte Industrie zu versorgen, auf der ein wesentlicher
Teil unseres wirtschaftlichen Erfolges beruht. Deshalb ist neben den
bereits stark beachteten Fragen der Energiesicherheit auch die
ausreichende Versorgung mit nichtenergetischen Rohstoffen eine
zentrale Herausforderung für die Zukunft.
Deutsche Unternehmen brauchen einen freien Zugang zu Rohstoffen.
Zwar ist die Rohstoffbeschaffung in erster Linie Aufgabe der
Unternehmen, Deutschland und die EU müssen sich aber verstärkt dafür
einsetzen, Handels- und Wettbewerbsverzerrungen bei Rohstoffen
weltweit auf allen politisch sich bietenden Wegen entgegenzuwirken.
Die deutsche und europäische Politik sind jetzt gefordert, den
eigenen Bedarf an strategischen Bodenschätzen zu definieren und
gemeinsam mit der deutschen Rohstoffagentur eine gemeinsame Strategie
zu entwickeln. Es ist unabdingbar, dass Deutschland als Exportnation
seine Rohstoffinteressen wahrt.
Darüber hinaus bedarf es zukünftig der öffentlichen Unterstützung
eines direkten, strategischen Zugriffs deutscher Unternehmen auf
wichtige Rohstoffe."
Hintergrund:
Alle Bedarfsprognosen zeigen, dass bei Rohstoffen wie Kupfer,
Titan, Kobalt oder dem Leichtmetall Lithium, das unter anderem für
Batterien in Elektroautos benötigt wird, der Bedarf bald das Angebot
übersteigen wird. Die Versorgungsrisiken sind dabei gerade bei
Hochtechnologiemetallen viel höher als bei den energetischen
Ressourcen wie Öl und Gas. Das hat zum einen mit nur wenigen
Lagerstätten dieser Metalle und zum anderen mit deren Vorkommen in
instabilen Regionen zu tun.
Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7846
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7846.rss2
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
288025
weitere Artikel:
- Glücksspielrecht: Der EuGH entscheidet, die deutsche Politik ist gefordert Hamburg (ots) - Entscheidungen betreffen vorrangig
Sportwettenmonopol
- Politiker können Veranstaltung und Vertrieb von Lotterien nun
angemessen regeln
- Spielsucht für Lotto kein Argument
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) wird morgen die lang erwarteten
Beschlüsse in den deutschen Vorlageverfahren zum Glücksspielrecht
verkünden. Es ist zu erwarten, dass der EuGH den Schlussanträgen des
Generalanwalts Paolo Mengozzi folgen wird. Demnach wären die
deutschen Gerichte dazu angehalten, die Kohärenz und
Verhältnismäßigkeit mehr...
- "Leif extra" mit SPD-Chef Sigmar Gabriel Am 13. September 2010, 23.00 Uhr im SWR Fernsehen Mainz/Berlin (ots) - Sigmar Gabriel hat vor zehn Monaten ein
schweres Erbe angetreten. Doch mittlerweile spürt die SPD Aufwind. Am
13. September 2010 ist der Parteivorsitzende zu Gast in "Leif extra"
und stellt sich den Fragen des Moderators Thomas Leif. Die Diskussion
wird um 23.00 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.
"Totgesagte leben länger." Diese Volksweisheit scheint auch für
die SPD zu gelten. In der Opposition hat sich die Sozialdemokratie
schneller regeneriert, als von kühnsten Optimisten erwartet. Die
Umfragen bescheinigen mehr...
- Frankfurter Neue Presse: Vom Hardliner zum Staatsmann. Leitartikel von Georg Haupt zur Regierungserklärung des neuen hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU). Frankfurt am Main (ots) - Nun liegt also sein Programm auf dem
Tisch. Ausgebreitet in einer eineinhalbstündigen, gewohnt markant und
gleichwohl locker vorgetragenen Regierungserklärung, hat der Mann
klar gemacht, was er will. Bouffier spricht dabei die Sprache des
Volkes und trifft mitten ins Gemüt breiter Bevölkerungsschichten. Als
er erwähnte, dass engagierte Lehrer wichtiger seien als jede
Bildungsdebatte, da zuckten selbst bei den Vertretern der Opposition
im Landtag die Hände zu einem flüchtigen Klatschen hoch. Und breites mehr...
- Weser-Kurier: SPD-Vize Olaf Scholz will Volksentscheide auf Bundesebene Bremen (ots) - Bremen. Volksentscheide auf Bundesebene fordert
jetzt auch der Hamburger SPD-Chef und Vize-Vorsitzende der
Bundespartei Olaf Scholz. Gegenüber dem "Weser-Kurier"
(Mittwochausgabe) sagt er: "Ich bin für Volksentscheide auf Bundes-
und Länderebene, die vielleicht auch den einen oder anderen Politiker
aus der Binnensicht der politischen Milieus auf den Boden der
Tatsachen holt." Scholz verteidigt das Vorhaben der SPD-Spitze, Thilo
Sarrazin wegen seiner umstrittenen Thesen zur Einwanderung aus der
Partei auszuschließen, mehr...
- Neues Deutschland: zur razzia bei Neonazis Berlin (ots) - Ein Verbot der neonazistischen »Hilfsorganisation
für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e. V.«
(HNG) wird vom Bundesinnenminister geprüft. Darum erhielten am
Dienstag bundesweit Nazis Besuch vom Staat, durften zusehen, wie
Beamten ihre Rechner und Unterlagen aus Wohnungen und Büros trugen.
Ein kurzer Blick in einschlägige Diskussionsforen zeigt: Die Nazis
schäumen und winden sich in Selbstmitleid und Pathos. Die Polizei hat
die Rechten mit den Razzien getroffen, und das sitzt. Hat sie doch mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|