Dött/Liebing: Gute Beschlüsse des Europäischen Parlaments zum Schutz der Meeresumwelt
Geschrieben am 13-07-2007 |
Berlin (ots) - Zur Beschlussfassung des europäischen Parlaments zur künftigen EU-Meerespolitik erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött MdB, und der zuständige Berichterstatter für Meeresumweltschutz, Ingbert Liebing MdB:
Die große Mehrheit des Europäischen Parlaments für ein Maßnahmenprogramm der künftigen EU-Meerespolitik ist ein gutes Zeichen, dass der Schutz der Meeresumwelt und die Nutzung maritimer Wirtschaftspotentiale in einem vernünftigen Ausgleich miteinander möglich sind und Eingang finden in die europäische Politik. In diesem Sinne hatten die Koalitionsfraktionen bereits in den vergangenen Wochen einen Antrag im Deutschen Bundestag erarbeitet und beschlossen. Damit besteht weitgehend Einklang in den Positionen des Europäischen Parlamentes und des Deutschen Bundestages.
Wir müssen die Meere schützen, um ihre Potenziale nachhaltig nutzen zu können. Nur dann, wenn wir der Meeresökologie eine größere Aufmerksamkeit beimessen als dies in vergangenen Jahrzehnten der Fall gewesen ist, werden auch die künftigen Generationen die Chance erhalten, Ressourcen des Meeres zu nutzen - sei es in der Fischerei, in der Energiegewinnung oder in der Gewinnung mariner Wirkstoffe.
Dies muss in einem Miteinander gestaltet werden: Wir wollen mit den Fischern eine nachhaltige Fischerei durchsetzen und den Kampf gegen illegale Fischerei forcieren. Wir wollen mit der Schifffahrt und der Schiffbauindustrie modernere saubere Technologien durchsetzen, weil darin auch wirtschaftliche Wachstumspotentiale liegen.
Dies macht zugleich deutlich, dass eins das andere bedingt: Nur wenn wir die Meere schützen, werden wir ihre Schätze dauerhaft nutzen können. Und nur wenn Nutzen möglich ist, kann das Interesse am Schutzzweck deutlich gesteigert werden. Dabei wissen wir, dass der Schutz der Meere auch einen Eigenwert an sich darstellt.
Es ist gut, dass der Schutz der Meeresumwelt eine so hohe Aufmerksamkeit erfährt wie schon lange nicht mehr. Die Debatten im Deutschen Bundestag zur maritimen Wirtschaft und zum EU-Grünbuch Meerespolitik war dazu genauso ein Beitrag wie die Beschlussfassung des Europäischen Parlaments, um dem Meeresschutz eine höhere Bedeutung als bisher zukommen zu lassen.
Originaltext: CDU/CSU - Bundestagsfraktion Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=7846 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_7846.rss2
Pressekontakt: CDU/CSU - Bundestagsfraktion Pressestelle Telefon: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.de Email: fraktion@cducsu.de
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
81678
weitere Artikel:
- Rückwärtsgang der Bundesregierung bei der Biotechnologie? / DIB zu den Aussagen von Bundesminister Seehofer im Interview mit dem Handelsblatt Frankfurt am Main (ots) - Mit Besorgnis nimmt die deutsche Biotechnologieindustrie zur Kenntnis, dass Bundesminister Horst Seehofer zwar die Forschung in der Pflanzenbiotechnologie fördern möchte, aber nicht ihre kommerzielle Nutzung. "Kein Unternehmen wird noch in Deutschland in die Forschung für die Pflanzenbiotechnologie investieren, wenn es nicht auch die Chance erhält, ihre Produkte am Markt anbieten zu können", erklärt Dr. Bernward Garthoff, Vorsitzender der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie(DIB). Nach den jüngsten mehr...
- stern.de: Scharfe Kritik in der CSU an Paulis Kandidatur für Parteivorsitz - "Nur eine Provokation der Partei" Hamburg (ots) - Der CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Fahrenschon hält das Programm von Gabriele Pauli für ihre Bewerbung um den CSU-Parteivorsitz für unzureichend. "Ich finde es nicht akzeptabel, dass jemand Ansprüche auf den CSU-Vorsitz anmeldet und dabei nicht viel mehr sagt, als dass sie den Transrapid ablehnt. Das ist zu dünn", sagte Fahrenschon zu stern.de, dem Online-Magazin der Hamburger Zeitchrift stern. Die Kandidatur Paulis sei "nur eine Provokation der Partei", sie habe keine breite Unterstützung in der CSU, so Fahrenschon. mehr...
- Rheinische Post: Danckert: Kein Staatsgeld für Rad-WM Düsseldorf (ots) - Peter Danckert (SPD), der Vorsitzende des Sportsausschusses im Bundestag, ist gegen die Beteiligung des Bundes an den Kosten der Rad-Weltmeisterschaft in Stuttgart (25. bis 30. September). "Wenn ich allein zu entscheiden hätten, würde ich die staatlichen Mittel für die WM nicht zur Verfügung stellen", sagte er im Gespräch mit der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Hintergrund sind die Dopingenthüllungen der letzten Zeit. Vom Bund Deutscher Radfahrer und dem Weltverband UCI verlangt Danckert, "sich eindeutiger hinter mehr...
- Der Tagesspiegel: Grünen-Chefin Roth sieht keine Spaltung in der Partei in Afghanistan-Frage Berlin (ots) - Angesichts des von der Grünen-Basis erzwungenen Sonderparteitages zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr hat Grünen-Chefin Claudia Roth eine Spaltung der Partei in dieser Frage verneint. "Wir stehen beim Thema Afghanistan nicht vor einer Spaltung, sondern wir diskutieren auf Wunsch von zehn Prozent der Kreisverbände die richtige Strategie beim Wiederaufbau Afghanistans", sagte Roth dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Vor der Bundestagsentscheidung über die Verlängerung der Afghanistan-Mandate im Herbst habe die mehr...
- Neues Deutschland: zur Ankündigung von Gabriele Pauli, düe den CSU-Vorsitz zu kandidieren Berlin (ots) - Gabriele Pauli hat erneut wider den Stachel gelöckt. Wirft ihren Hut in den Ring und kandidiert für den CSU-Parteivorsitz. Gegen Seehofer. Und gegen Huber. Um Zeichen für die Erneuerung ihrer Partei zu setzen. Sagt sie. Um zu spielen. Sagen die alten Herren, die das Fell des Bären längst unter sich verteilt haben. Um zu provozieren. Sagen andere CSU-Funktionäre, die sich den guten alten Frieden in ihrer Partei zurückwünschen, den es auch vor der Stoiber-Nachfolgedebatte nie wirklich gab. Die Landrätin aus Fürth, die den mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|