Liedermacher Wolf Biermann kündigt sich als Autor an: "Die Liebe ist ein großer politischer Roman."
Geschrieben am 19-09-2007 |
Berlin (ots) - "Die Liebe ist ein großer politischer Roman", sagt Wolf Biermann im Interview mit VANITY FAIR und deutet damit an, einen Roman über sein Leben schreiben zu wollen. Bei der Umsetzung des Romanprojektes sieht der Liedermacher jedoch noch einige Schwierigkeiten: "Ich kann Gedichte. Und habe einen fast lähmenden Respekt vor der Prosa. Es geht auch um die Rücksicht auf Menschen, die noch leben. Da hat man Angst, die in die Pfanne zu hauen. Dann steht man da als Kannibale, der Menschenfleisch frisst aus literarischer Ruhmesgier."
Den Titel seines neuen Albums "Heimkehr nach Berlin Mitte" kann man ruhig ernst nehmen: "Der kleine Wolf ist ein Hamburger. Und der Biermann ist ein Berliner, der sagt: Mein Leben als Soldat im Freiheitskrieg der Menschheit - das ist Berlin", so Biermann. Ihn zieht es zurück in die Hauptstadt: "Ich will nach Hause. Wie E.T. Nur nach Hause. Wenn ich durch den Kiez Berlin-Mitte laufe, zittert mein Herz."
Biermann kehrte in den 80ern dem Kommunismus den Rücken, was ihm heute noch viele alte Fans verübeln. Der Musiker steht jedoch klar zu seiner Entscheidung: "Wer heute noch Kommunist ist oder sich so nennt, ist nie einer gewesen. Ich verpisse mich ja nicht in die private Idylle, sondern - voilá! - mische mich in den Streit der Welt ein." So verteidigt er beispielsweise seine Position gegen US-Präsident Bush im Streit um den Antisemitismus gegen Israel: "Die einzige Demokratie in der arabischen Welt, die aber vom Pack in Westeuropa als größte Bedrohung für den Weltfrieden angesehen wird. Das halte ich nicht nur für falsch, sondern für gefährlich. Kurzsichtig und selbstmörderisch." Biermann, der bekannt für seine provokanten Statements ist, wird sich auch in Zukunft seinen Mund zu kontroversen Themen nicht verbieten lassen: "Eine große Fresse werde ich noch haben, wenn ich sie schon halte."
Das ganze Interview mit Wolf Biermann lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von VANITY FAIR.
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