Deutsche Geflügelwirtschaft erklärt: Keine Änderung des Verbraucherverhaltens im Zuge des aktuellen Dioxin-Falles bei Futtermitteln notwendig
Geschrieben am 06-01-2011 |
Berlin (ots) -
Eine ausschließliche Kaufempfehlung für Bio-Eier ist nicht
gerechtfertigt
"Kein Verbraucher muss aufgrund des aktuellen Dioxin-Falles sein
Einkaufsverhalten ändern," stellt Dr. Bernd Diekmann,
ZDG-Vizepräsident und Vorsitzender des dem ZDG Zentralverband der
Deutschen Geflügelwirtschaft angeschlossenen Bundesverband Deutsches
Ei klar. Verbraucherverbände hatten Empfehlungen ausgesprochen, den
Eierbedarf fortan ausschließlich mit Bio-Ware zu decken. "Jeder
Verbraucher kann nach wie vor das kaufen, was er möchte, denn die
Dioxin-Problematik betrifft die Futterversorgung von Legehennen
insgesamt, wenn wir uns auch an die im Jahr 2010 bereits geführte
Diskussion zu Dioxin bei Bio-Eiern erinnern," kommentiert Dr.
Diekmann diese Empfehlung. Die aktuelle Thematik eigne sich daher
nicht, eine Erzeugungsart-Diskussion zu führen, denn alle an der
Geflügelwirtschaft beteiligten Kreise sind motiviert, ihren Beitrag
zu sicheren und einwandfreien Lebensmitteln zu leisten.
Keine gesundheitliche Gefahr durch den Verzehr von Eiern
unabhängig der Haltungsform
Bei Dioxin handelt es sich um einen Stoff, der überall in der
Umwelt vorkommt und damit gleichermaßen eine Herausforderung für die
Erzeugung von Eiern sowohl im Bio-Bereich wie auch in der
herkömmlichen Haltung darstellt. In den vergangenen Jahren konnte die
Belastung mit Dioxin in der Umwelt und damit auch in Lebensmitteln
erheblich gesenkt werden. Daran angepasst wurden die amtlichen
Grenzwerte. Wird der amtlich vorgegebene Grenzwert kurzzeitig
überschritten, wie es durch den aktuellen Fall bei Eiern der Umstand
sein könnte, besteht jedoch kein Grund zur Panik, wie auch das BfR
Bundesinstitut für Risikobewertung in einer Stellungnahme mitteilte.
Darin heißt es wörtlich "bei kurzfristigem Verzehr von Eiern, die den
festgelegten Höchstgehalt von Dioxinen überschreiten, ist keine
unmittelbare gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten".
Vertrauen in deutsche Erzeugung nach wie vor gerechtfertigt
Mögliche Eintragsquellen von Dioxin sind vielseitig. So war im Mai
vergangenen Jahres belasteter Bio-Mais aus der Ukraine schuld an
überhöhten Dioxin-Werten bei Bio-Eiern. "Die Erzeugung von
Lebensmitteln erfordert genaue Kontrollen und einen äußerst sensiblen
Umgang - und eben diese sind bei der deutschen Eier- und
Geflügelfleischerzeugung gewährleistet. Der aktuelle Fall hat
gezeigt, dass das eigenbetriebliche Kontrollsystem gegriffen hat und
rechtzeitig angemessene Maßnahmen ergriffen worden sind," so Dr.
Diekmann. Die betroffenen Geflügelhalter müssen nun nachweisen, ob
die Sperrung gerechtfertigt war oder nicht. "Zahlreiche
vorsichtshalber gesperrten Betriebe sind durch die entsprechenden
Ergebnisse zwischenzeitlich wieder frei", gibt Dr. Diekmann einen
aktuellen Situationsbericht und resümiert daraus, dass das Vertrauen
in die deutsche Erzeugung nach wie vor gerechtfertigt ist.
Pressekontakt:
ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.
Kerstin Spelthann
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Tel.: 030 288831-40
Fax: 030 288831-50
E-Mail: k.spelthann@zdg-online.de
Internet: www.zdg-online.de
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