Rheinische Post: Irans Bombe kommt
Kommentar Von Matthias Beermann
Geschrieben am 11-01-2012 |
Düsseldorf (ots) - Wieder einmal ist ein hochrangiger Mitarbeiter
des iranischen Atomprogramms ermordet worden, und wieder einmal
beschuldigt Teheran den israelischen Geheimdienst Mossad der Tat.
Schließlich hat der Judenstaat angekündigt, alles zu tun, um die
nukleare Bewaffnung des Iran zu verhindern. Doch dafür scheint es
bereits zu spät. Inzwischen läuft in einer verbunkerten Anlage tief
unter der Erde die Anreicherung von Uran zu waffenfähigem Material -
ein Prozess, der sich wohl kaum noch stoppen lassen wird, weder mit
Anschlägen auf iranische Forscher noch mit Luftangriffen. Die
Strategie der Führung in Teheran scheint klar: Das Land will
technologisch in der Lage sein, Atomwaffen zu konstruieren und auch
die für ihren Einsatz nötigen Raketen. Auch wenn die politische
Entscheidung dazu möglicherweise noch nicht gefallen ist, muss die
Welt ab sofort damit rechnen, eines Morgens mit einem iranischen
Atombombentest aufzuwachen. Krieg muss das jedoch nicht zwangsläufig
bedeuten. Israel kennt dessen Risiken und wird sich möglicherweise
mit der iranischen Bombe abfinden. Aber das mindeste, was der Region
dann droht, ist ein nukleares Wettrüsten. Das ist so ziemlich das
Letzte, was der Nahe Osten noch braucht.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
372461
weitere Artikel:
- Rheinische Post: Dauerthema Wulff
Kommentar Von Martin Kessler Düsseldorf (ots) - Die Serie von Vorwürfen gegen Bundespräsident
Christian Wulff will einfach nicht abreißen. Gestern waren es Details
aus dem Urlaub mit dem Versicherungsmanager Baumgartl und ein neuer
Fall, in dem es um Privatbesuche und Subventionsgewährung ging. Auch
das wird allein für einen Rücktritt nicht ausreichen, beschädigt aber
den Ruf des Bundespräsidenten weiter, wenn es da überhaupt noch etwas
zu beschädigen gibt. Inzwischen rücken nicht nur Außenseiter in den
eigenen Reihen, sondern auch Politiker der Führungsmannschaft mehr...
- Rheinische Post: Schuldenkrise lähmt Konjunktur
Kommentar Von Georg Winters Düsseldorf (ots) - Europa steckt längst in der Rezession, und sein
Musterschüler Deutschland droht sich anzustecken. Die globale
Schuldenkrise lähmt die Konjunktur, weil sie den Schuldensündern die
Luft zum Atmen und das Geld zum Investieren nimmt. Dennoch gibt es
noch keinen Grund für Weltuntergangs-Szenarien wie 2009, als die
deutsche Wirtschaft um fast sechs Prozent in die Knie ging - so
schlimm wird es wohl nicht kommen. Jedenfalls nicht, wenn die Politik
die richtigen Entscheidungen trifft. Das beste Mittel, um die
Probleme der mehr...
- Lausitzer Rundschau: Licht und Schatten
Zu den Konjunkturprognosen für die deutsche Wirtschaft Cottbus (ots) - Es ist schon verwirrend: Da redet alle Welt von
Krise, aber Deutschland geht es wirtschaftlich prächtig. Um drei
Prozent hat die Summe der produzierten Waren und Dienstleistungen
2011 zugelegt. Damit hielt der Boom schon das zweite Jahr in Folge
an. Besser noch: Der Rekord-Einbruch von 2009 wurde damit bereits
wieder wettgemacht. Also alles nur Schwarzmalerei? Nicht ganz.
Zweifellos kommt Deutschland besser durch die ökonomische Flaute als
die meisten anderen Industriestaaten. Das liegt an der gestiegenen
Wettbewerbsfähigkeit, mehr...
- Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar zu: Merkel und Wulff
Notwendige Klarheit
BERNHARD HÄNEL Bielefeld (ots) - Der Bundespräsident ist schwer angezählt - etwa
bei acht. Ein zäher Ringkampf, dessen Unterhaltungswert mittlerweile
gegen Null tendiert und dessen Ausgang dennoch weiter offen ist.
Schon jetzt aber ist klar: Christian Wulff ist schwer beschädigt.
Durch die Affäre an sich, aber mehr noch durch den Umgang der
Politiker und auch der Medien mit ihr und dem Amt. Die ständige
Aufforderung an die Bundeskanzlerin, sich zum Verhalten Wulffs zu
äußern, nervt. Sie nervt, weil sie adressiert wird an ein
Verfassungsorgan, mehr...
- Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar zu: Nur wenige Frauen leiten Schulen
Ungleichbehandlung
PETER JANSEN, DÜSSELDORF Bielefeld (ots) - Politiker jeglicher Partei werden nicht müde,
sich darüber zu beklagen, dass viel zu wenig Frauen in den
Führungsetagen der deutschen Wirtschaft zu finden sind. Die Klagen
sind berechtigt, aber die Politiker wären glaubwürdiger, wenn sie
zuerst vor der eigenen Tür kehren würden. Die Besetzung von
Schulleiterstellen, bei denen die Politik ein gewichtiges Wort
mitzureden hat, ist ein Beleg für die Benachteiligung von Frauen auch
im Öffentlichen Dienst. Wenn nicht einmal jede zehnte Lehrkraft an
Grundschulen ein Mann mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|