Rheinische Post: NRW will Mehrheit an Duisburger Hafen
Geschrieben am 03-03-2012 |
Düsseldorf (ots) - Das Land Nordrhein-Westfalen will offenbar noch
in diesem Jahr die Anteile des Bundes am Duisburger Hafen übernehmen.
Das geht aus einem Brief von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) an
den Verkehrsausschuss des Bundestages hervor, der der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) vorliegt. In einem
Gespräch mit dem Land NRW auf Staatssekretärsebene Ende November habe
das Land erklärt, die Anteile des Bundes selbst erwerben zu wollen,
schreibt der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Enak Ferlemann,
an den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Bundestag, Anton
Hofreiter (Grüne). Zwischenzeitlich habe sich die "Erwerbsabsicht des
Landes weiter konkretisiert". Die Bundesregierung werde noch in
diesem Jahr die erforderlichen Schritte für den Verkauf der
Bundes-Anteile einleiten, heißt es in dem Schreiben des Ministeriums
vom 1. März 2012. Bisher halten der Bund, das Land und die Stadt
Duisburg jeweils ein Drittel an Europas größtem Binnenhafen. Der Wert
des Bundesanteils wird in Koalitionskreisen auf 150 Millionen Euro
geschätzt. Ein Interesse des Bundes an der Duisburger Hafen AG
bestehe seit "längerem nicht mehr", heißt es, da der Betrieb von
Häfen nicht zum Aufgabengebiet des Bundes gehöre. Sollte es zu einem
Verkauf des Bundesanteils an das Land NRW kommen, würde die
Veräußerung "auf Grundlage eines Bewertungsgutachtens" erfolgen und
ein öffentliches Bieterverfahren ausgeschlossen. Die Bundes-SPD lehnt
den Verkauf der Bundes-Anteile an. Ramsauer solle den Verkauf "sofort
stoppen", sagte der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Sören
Bartol, der Zeitung.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
381736
weitere Artikel:
- Saarbrücker Zeitung: Sozialämter müssen zunehmend für Begräbniskosten aufkommen Saarbrücken (ots) - Die Sozialämter in den Kommunen müssen immer
häufiger für die Kosten von Bestattungen einspringen, weil die
Hinterbliebenen dazu finanziell nicht in der Lage sind. Wie die
"Saarbrücker Zeitung" (Samstag-Ausgabe) unter Berufung auf Angaben
des Statistischen Bundesamtes berichtet, haben die Behörden im Jahr
2010 für 22.651 Personen eine entsprechende Kostenerstattung
vorgenommen. Das waren fast 19 Prozent mehr als im Jahr davor.
Verglichen mit dem Jahr 2006 ist die Anzahl der Personen, denen die
Kosten für ein mehr...
- Brüssel will Register für Implantate / EU-Kommissar: Patienten müssen über Produkte in ihrem Körper Bescheid wissen / Dalli nennt Brustkissen-Skandal "Verbrechen" Berlin (ots) - Nach dem Skandal um Brustimplantate will
EU-Gesundheitskommissar John Dalli ein zentrales Register für
Medizinprodukte durchsetzen. Patienten müssten genau wissen, welches
Produkt in ihrem Körper steckt, sagte Dalli der taz-Wochenendausgabe.
Herstellername, Baujahr und Chargennummer müssten verzeichnet sein -
egal, ob es sich um ein Silikonkissen oder eine künstliche Hüfte
handele.
Die französische Firma Poly Implant Prothèse (PIP) verwendete für
Brustkissen statt medizinischen Silikons billiges Industriesilikon, mehr...
- Der Tagesspiegel: Saarlands Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer fordert gesetzliche Frauenquote Berlin (ots) - Berlin - Saarlands Ministerpräsidentin Annegret
Kramp-Karrenbauer (CDU) hat eine gesetzliche Frauenquote für die
Wirtschaft gefordert. "Wir brauchen eine Quote, weil alle
freiwilligen Vereinbarungen mit der Wirtschaft keinen Fortschritt
gebracht haben. Da ist sanfter Druck notwendig", sagte sie im
Interview mit dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel am Sonntag".
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-29021-14909.
Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom mehr...
- Der Tagesspiegel: Saarlands Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer fordert Einführung eines Mindestlohn noch in dieser Legislaturperiode Berlin (ots) - Berlin - Die saarländische Ministerpräsidentin
Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) setzt sich für die Einführung eines
Mindestlohnes bis zur Bundestagswahl 2013 ein. "Ich wünsche mir sehr,
dass in dieser Legislaturperiode ein Tarifmindestlohn umgesetzt
wird", sagte sie im Interview mit dem in Berlin erscheinenden
"Tagesspiegel am Sonntag".
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-29021-14909.
Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: mehr...
- Der Tagesspiegel: Saarlands Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer warnt die Bundesregierung vor einer zu "abrupten" Kürzung der Solarförderung Berlin (ots) - Berlin - Saarlands Ministerpräsidentin Annegret
Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Bundesregierung vor einer zu abrupten
Kürzung der Solarförderung gewarnt. "Auch wir sehen diesen Plan
kritisch", sagte sie im Interview mit dem in Berlin erscheinenden
"Tagesspiegel am Sonntag".
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-29021-14909.
Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd@tagesspiegel.de
mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|