Märkische Oderzeitung: zum Prozess gegen Verena Becker
Geschrieben am 06-07-2012 |
Frankfurt/Oder (ots) - Der Aufwand war gewaltig, und doch wird das
Ergebnis kaum befriedigen: Die Frage, wer die tödlichen Schüsse auf
den damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seine beiden
Begleiter abgegeben hat, bleibt unbeantwortet. Wer angesichts der
Mordserie des Zwickauer Neonazi-Trios den Verdacht hegen könnte, die
Verfolgungsbehörden seien auf dem rechten Auge blind, der muss
feststellen, dass auch noch mehrere Morde, die der linksradikalen RAF
oder ihrem Umfeld zugeschrieben werden, der Aufklärung harren.
Ermittlungspannen, zu Verdächtigungen einladende Geheimniskrämerei
sind keine Exklusivität bestimmter Tätergruppen.
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
405483
weitere Artikel:
- FT: Kommentar von Anette Asmussen:
Auf Richter und Betreuer kommt es an -
Bundesrat billigt Warnschussarrest Flensburg (ots) - von Anette Asmussen
Eines vorweg: Junge Leute, die vor Gericht eine Jugendstrafe
kassieren - und sei es auch nur zur Bewährung - sind kriminell. Sie
sind keine Pubertierenden, die nur eine schwierige Entwicklungsphase
durchmachen. Diese Teenager haben "schwere Schuld" auf sich geladen
oder nachweislich "schädliche Neigungen". So heißt es im Gesetz. Im
Klartext: Wir reden von Räubern, Drogen-Dealern, Schlägern,
Totschlägern. Respekt vor Besitz, Freiheit oder körperlicher
Unversehrtheit anderer haben die wenigsten. mehr...
- Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Verena Becker Bielefeld (ots) - Bald 100 Verhandlungstage und eineinhalb
Hundertschaften an Zeugen haben den Hintergrund des Attentats auf
Siegfried Buback vor 35 Jahren in Karlsruhe nicht ausleuchten können.
Seit Freitag wissen die Angehörigen der drei Getöteten,
Generalbundesanwalt Buback, dessen Fahrer und Personenschützer
endgültig, dass sie nie die volle Wahrheit erfahren werden. Das ist
die Schuld von Verena Becker, aber auch ihrer damaligen Komplizen aus
der Rote Armee Fraktion (RAF). Alle vermutlich Beteiligten, die vor
Gericht erschienen mehr...
- Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Elterngeld Bielefeld (ots) - Unionsfraktionschef Volker Kauder sollte lieber
die unsinnigste familienpolitische Leistung in der Geschichte der
Bundesrepublik - das Betreuungsgeld - verhindern statt an der
sinnvollsten - dem Elterngeld - zu rütteln. Kauders Argumentation ist
vollkommen falsch. Weil nicht mehr Kinder geboren werden, sei das
Elterngeld gescheitert, sagt er. Das war eine falsche Hoffnung, die
Unwissende in das Elterngeld gesetzt haben, das ein Jahr nach der
Geburt oder auf zwei Jahre gestreckt gezahlt wird und 67 Prozent des
wegfallenden mehr...
- Mitteldeutsche Zeitung: zu Verena Becker Halle (ots) - Neue Erkenntnisse zu den tatsächlichen Tätern hat
der Prozess nicht erbracht. Damit war auch kaum zu rechnen, denn
solange den Tätern neue Strafverfolgung droht, werden die RAF-Rentner
wohl weiter schweigen. Sie wollen weder sich noch ihre alten
Kampfgenossen belasten. Eine Amnestie muss aber nicht diskutiert
werden. So wichtig ist es auch nicht zu wissen, wer wann den Abzug
drückte. Wichtig war der Prozess vor allem für die
Bundesanwaltschaft. Denn nach Anhörung fast aller von Nebenkläger
Michael Buback präsentierten mehr...
- WAZ: Bundesweite Fahndung nach
untergetauchtem Salafisten Essen (ots) - Einer der radikalsten salafistischen
Terrorverdächtigen Deutschlands ist spurlos verschwunden. Bereits
Anfang Juni tauchte Denis Cuspert unter. Seither wird bundesweit nach
ihm gefahndet. Sicherheitsbehörden sind alarmiert. Das berichten die
Zeitungen der WAZ-Gruppe (Samstagausgaben).
Cuspert ist Kopf des verbotenen Salafistenvereins Millatu Ibrahim.
Unter den Decknamen Abou Maleeq und Abu Talha al-Almani droht er mit
blutigen Terroranschlägen. Der gebürtige Berliner hielt sich zuletzt
in Solingen auf. Er gilt als mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|