Neue OZ: Kommentar zu Medien / Presserat / Titanic
Geschrieben am 27-09-2012 |
Osnabrück (ots) - Lust an der Empörung
Illegal ist die Fotomontage eines Inkontinenz-Papstes nicht,
ehrverletzend aber sehr wohl. Mit dieser banalen Bilanz darf man das
"Titanic"-Cover endgültig aus der Debatte verabschieden. Der
Presserat hat mit seiner Rüge gegen das Satire-Magazin einen
allerletzten Schlusspunkt gesetzt, und all jenen empörten Katholiken
ein Trostpflaster spendiert, die in den letzten Wochen rechtliche
Sanktionen gegen blasphemische Kunst gefordert haben.
Und wer nun ist im Recht? Niemand. Zur Diskussion um die
gesellschaftliche Rolle der Religion hat die "Titanic" nichts
beigetragen, genauso wenig wie die Frommen in ihrer reflexartigen
Wut. Stattdessen haben sich beide Seiten lustvoll aneinander
hochgeschaukelt. Inhaltlich ging es dabei im Wortsinn nur um Mist.
Einziger Ertrag des kindischen Streits: In einem hochsensiblen
Bereich sind alle Beteiligten nun noch ein bisschen erregter.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
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