Wie steht es um die deutsch-britischen Wirtschaftsbeziehungen? / Bundeskanzlerin Merkel trifft britischen Premier Cameron
Geschrieben am 06-11-2012 |
Berlin/London (ots) - Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft diesen
Mittwoch den britischen Premierminister David Cameron in London.
Während auf politischer Ebene Diskussionsbedarf besteht, ist es um
die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern gut bestellt:
Zwischen Januar und Juli 2012 sind die deutschen Exporte ins
Vereinigte Königreich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,3
Prozent auf 42,3 Milliarden Euro gestiegen - trotz wirtschaftlicher
Stagnation und eines prognostizierten Null-Wachstums für 2012.
Deutschlands Importe haben im gleichen Zeitraum um 5,6 Prozent auf
25,5 Milliarden Euro ebenfalls zugelegt.
Vorläufigen Angaben zufolge ist die britische Wirtschaft im 3.
Quartal 2012 um 1 Prozent gewachsen. "Hier macht sich zwar in erster
Linie der Olympia-Effekt bemerkbar, von dem auch die deutsche
Wirtschaft profitiert hat. Grundsätzlich leidet jedoch die britische
Wirtschaft momentan unter dem harten Sparkurs der Regierung, der
voraussichtlich bis 2017 andauert", so Steffen Ehninger von Germany
Trade & Invest in London.
Als größter Impulsgeber für eine Belebung der britischen
Wirtschaft gilt der Energiesektor. So ist beispielsweise für die
kommenden anderthalb Jahrzehnte der Bau von acht neuen
Atomkraftwerken geplant. "Laut eines Branchenverbandes der britischen
Bauwirtschaft dürfte sich die Bautätigkeit im Energiesektor bis 2016
verdoppeln. Hohe Investitionen stehen zudem im Bereich der
Offshore-Windenergie an", so Ehninger weiter. Chancen für deutsche
Unternehmen bestehen neben dem Energiesektor auch in der Entsorgungs-
und Recyclingwirtschaft.
Das Vereinigte Königreich verfügt über die weltweit größten
Offshore-Windkraft-Kapazitäten. In wie weit sich die Windkraftnutzung
auf dem Inselstaat weiterentwickeln wird, bleibt derzeit ungewiss.
Zahlreiche Details der großen Energiemarktreform sind noch unbekannt.
Diese soll 2017 den aktuellen Fördermechanismus für erneuerbare
Energien durch ein neues System ablösen.
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