Westfalenpost: Die SPD entdeckt das Volk
Von Joachim Karpa
Geschrieben am 03-03-2013 |
Hagen (ots) - Die SPD öffnet sich dem Volk. Wenn sie Volkspartei
bleiben will, muss sie das tun. Davon ist Kanzlerkandidat Peer
Steinbrück überzeugt. Und der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel
fordert gar einen Wahlkampf von unten ein. Bürger sollen beim
Schreiben des Wahlprogramms helfen. Außerdem versichert die
Parteispitze unisono, es sei wichtig, den Menschen draußen im Land
zuzuhören. Kurzum: Die SPD entdeckt das Volk.
Die Ansichten eines Clowns über Parteipolitik könnten nicht
komischer sein. Eine Volkspartei gibt zu, gerne im eigenen Saft zu
schmoren, sich auffallend oft mit sich selbst zu beschäftigen und von
den Wünschen, Belangen und den Interessen des Volkes keine Ahnung zu
haben. Eine entlarvende Erkenntnis. Und jetzt, wo die Mitglieder der
Partei immer älter werden und ihre Zahl stetig schrumpft, wird alles
anders: Die SPD kümmert sich. Nach US-Vorbild soll es noch fünf
Millionen Hausbesuche der Parteivertreter in diesem Jahr geben.
Die Vorschläge, die ein beflügelter Steinbrück in Berlin
eingesammelt haben will, wie Bildungspolitik aus einem Guss und
Wasserversorgung weiter in staatlicher Hand, spiegeln der Sorgen der
Bürger. Ob sie sich ansatzweise im Wahlprogramm wiederfinden, daran
muss sich die Partei messen lassen. Von Schauveranstaltungen und
Papiertigern aller Art hat das Volk genug.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
450194
weitere Artikel:
- Badische Neueste Nachrichten: Offener Wettbewerb Karlsruhe (ots) - In der Kunst, Konflikte elegant zu umschiffen,
war die FDP noch nie besonders gut. Anders als die CDU, die im
Dezember ebenfalls vier Kandidaten für die drei Plätze hinter Angela
Merkel hatte, lassen es die Liberalen darauf ankommen. Sie schaffen
nicht einfach einen zusätzlichen Stellvertreterposten wie die Union,
sondern tragen ihren Wettbewerb um Macht und Einfluss in der Partei
offen aus. Beim Parteitag in Berlin, treten nicht nur die bisherigen
Stellvertreter von Parteichef Philipp Rösler, Birgit Homburger, mehr...
- Rheinische Post: Merkel will Streit um Homo-Ehe im Präsidium beenden Düsseldorf (ots) - Die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela
Merkel will in der Präsidiumssitzung ihrer Partei am heutigen Montag
die Debatte um die Gleichstellung der sogenannten Homo-Ehe beenden.
Wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Montagausgabe)
unter Berufung auf höchste Parteikreise berichtet, wird Merkel eine
Bekräftigung des Parteitagsbeschlusses vom vergangenen Dezember
empfehlen. Danach würde nur die vom Verfassungsgericht verlangte
"Sukzessiv-Adoption" für Männer und Frauen, deren
gleichgeschlechtlicher mehr...
- Rheinische Post: Königshaus verlangt klarere Absprachen für Bundeswehr in der Türkei Düsseldorf (ots) - Im Streit um die problematische Unterbringung
von deutschen Bundeswehrsoldaten im osttürkischen Kahramanmaras hat
sich der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, gegen
einseitige Schuldzuweisungen gewandt. "Die türkischen Gastgeber
tragen nicht die alleinige Verantwortung dafür, dass die Dinge nicht
rundlaufen", sagte Königshaus der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Montagausgabe). Bei den kritisierten hygienischen
Verhältnissen gehe es auch um unklare Zuständigkeiten zwischen
deutschen mehr...
- Mitteldeutsche Zeitung: Nahverkehr
Betriebe fordern höhere Strafen für Schwarzfahrer Halle (ots) - Nahverkehrsunternehmen in Sachsen-Anhalt dringen auf
mehr Abschreckung von Schwarzfahrern. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Die Betriebe
plädieren für eine Anhebung des "erhöhten Beförderungsentgeltes", wie
die Strafe für jene genannt wird, die ohne gültiges Ticket erwischt
werden. Hintergrund: Allein den kommunalen Verkehrsbetrieben im Land
entgeht jährlich eine siebenstellige Summe an Einnahmen.
Die Hallesche Verkehrs AG etwa rechnet mit rund einer Million
Euro Verlust mehr...
- WAZ: Deutsche Politiker begrüßen Ausgang der Schweizer Volksinitiative "gegen die Abzockerei" Essen (ots) - Politiker der Linken und der Grünen haben den
positiven Ausgang der Schweizer Volksinitiative "gegen die
Abzockerei" begrüßt. "Wir brauchen auch in Deutschland eine
Diskussion über die Grenzen der Ungleichheit. Dass ein DAX-Vorstand
54 mal so viel verdient wie ein Angestellter, ist sachlich durch
nichts als Gier zu begründen", sagte Linken-Parteichefin Katja
Kipping den Zeitungen der WAZ-Gruppe (Montagausgabe).
Der finanzpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Gerhard Schick,
kommentierte gegenüber der WAZ-Gruppe: mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|