Rheinische Post: Nichtraucherschutz entlarvt sich selbst
Geschrieben am 26-06-2013 |
Düsseldorf (ots) - Was geht es einen Vereinsmeier aus der
bayerischen Provinz und seine hiesigen Helfer an, was der
Hauptverwaltungsbeamte einer NRW-Großstadt in seinem Büro tut? Gar
nichts. Hätte sich der Mann bei Düsseldorfs grüner
Regierungspräsidentin darüber beschwert, dass der Neusser
Bürgermeister Herbert Napp zu viele Tacker-Klammern verbraucht oder
heimlich den Dienst-Bleistift ankaut, wäre ihm wohl genau das auch
mitgeteilt worden. Weil er aber von Erlangen aus darüber klagt, dass
Napp im 400 Kilometer entfernten Neuss raucht, wird die
Bezirksregierung aktiv. Nun ist eine Regierungspräsidentin eine Art
Briefträgerin der Landesregierung, nur besser bezahlt. Dass Rot-Grün
sich nicht vom bis in die Lungenflügel schwarzen CDU-Bürgermeister
Napp auf der Nase herumtanzen lassen will, ist verständlich. Nur hat
das nichts und nochmal nichts mit dem Schutz von Nichtrauchern zu
tun. Was sich in der Umsetzungspraxis des
NRW-Nichtraucherschutzgesetzes abspielt, entlarvt, dass es gar nicht
um den Schutz von Nichtrauchern geht. Dieses Gesetz ist Teil eines
Bevormundungs-Projekts, um der Mehrheits-Gesellschaft den Lebensstil
der Grünen aufzuzwingen. Das dämmert längst auch vielen
Nichtrauchern.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
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