Neue OZ: Kommentar zu Gesundheit / Kinder
Geschrieben am 01-09-2013 |
Osnabrück (ots) - Mut zum Umdenken
Nahes Krankenhaus gleich gutes Krankenhaus? Eine aktuelle Studie
macht hinter diese Rechnung ein großes Fragezeichen. Vielmehr kommen
die Experten zu dem Schluss, dass eine zentrale Versorgung mit
Spezialisten und Hochtechnologie zumindest im Fall von Frühgeburten
der bessere Weg ist als eine Klinik, die zwar rasch zu erreichen,
dafür aber personell und von der Ausrüstung her schnell überfordert
ist.
Der Gemeinsame Bundesausschuss von Krankenkassen, Ärzten und
Kliniken drängt auf Basis vergleichbarer Untersuchungen schon länger
auf eine entsprechende Ausstattung von Stationen, oder aber deren
Schließung. Was beispielsweise im Emsland jene Fraktion wenig
interessierte, die zu Protest aufrief, als die Geburten- und
Frühchenstationen beziehungsweise ganze Krankenhäuser in Thuine und
Haselünne, Sögel und Papenburg infrage gestellt worden waren.
Die Studie sollte nun Mut machen, die lokalpatriotische Brille
häufiger einmal abzusetzen und tradiertes Denken infrage zu stellen.
Das gilt mit Blick auf ländliche Krankenhäuser, aber auch andere
gesundheitliche Aspekte wie Arztbesuche generell: In Ländern wie
Schweden oder in der Schweiz sterben die Menschen nicht früher als in
Deutschland, gehen aber nur halb so häufig zum Arzt. Wie
leistungsfähig ein Gesundheitswesen ist, hängt außer von Strukturen
und Finanzen immer auch von Denkweisen ab.
Burkhard Ewert
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
482900
weitere Artikel:
- Neue OZ: Kommentar zu Syrien Osnabrück (ots) - Defensive statt Offensive
Gute Idee, nur leider kommt sie reichlich spät: Barack Obama hätte
im Streit um eine Intervention in Syrien schon längst um Abstimmung
im Kongress bitten können. Schließlich geht es um Fragen höchster
Brisanz: im schlimmsten Fall um Krieg und Frieden. Problematisch ist
freilich, dass der Präsident sich bereits vorher festgelegt hatte, in
Syrien sei die rote Linie überschritten, ein Eingreifen mithin
unabwendbar. Indem er nachträglich um Unterstützung bittet, sieht es
jetzt so aus, als mehr...
- Schwäbische Zeitung: Leichtfertiger Obama - Leitartikel Ravensburg (ots) - Nun bittet Präsident Barack Obama den
US-Kongress um dessen Zustimmung zum Angriff auf Syrien. Damit
gewinnt er etwas Zeit, aber an Raketen auf Damaskus wird das nach dem
gegenwärtigen Stand der Dinge nichts ändern. Was zunächst wie die
taktisch kluge Absicherung eines zögerlichen Staatschefs wirken mag,
ist vor allem amerikanische Innenpolitik. Außenpolitisch stellt
Obamas Erklärung am Samstagabend eine Brüskierung der Vereinten
Nationen und der Weltgemeinschaft dar.
Der Präsident, der kurz nach seiner Amtsübernahme mehr...
- Gröhe: Angela Merkel entscheidet TV-Duell klar für sich Berlin (ots) - Berlin, 1. September 2013
055/13
Zum heutigen TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
und Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erklärt der Generalsekretär der
CDU Deutschlands, Hermann Gröhe:
Mit viel Sachverstand, sympathisch im Auftritt, vor allem aber mit
großer Glaubwürdigkeit hat Angela Merkel das TV-Duell geprägt und
klar für sich entschieden. Sie hat einem Millionenpublikum unser
klares Angebot für die nächsten vier Jahre vorgestellt: Arbeit für
alle - sicher und gut bezahlt. Sie steht für mehr...
- Mittelbayerische Zeitung: Lone Ranger - Peer Steinbrück kämpft vielleicht auf verlorenem
Posten. Aber er kämpft zumindest - und macht das gut. Von Christian Kucznierz Regensburg (ots) - Seit Peer Steinbrück die Kavallerie gegen die
Schweiz ausreiten lassen wollte, gilt der SPD-Kanzlerkandidat als
Western-Fan. Nach dem TV-Duell muss klar sein, dass Steinbrück weiß,
wie man sich einen Showdown mit einem als überlegen gehandelten
Gegner liefert - und wie man ihn überlebt. Denn eines ist in diesem
Wahlsommer schon länger klar: Steinbrück mag vielleicht auf
verlorenem Posten kämpfen. Aber zumindest kämpft er. Und das macht er
richtig gut. Das Problem für den SPD-Mann war lange Zeit, dass er den
Kampf mehr...
- Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum TV-Duell Steinbrück und Merkel Stuttgart (ots) - Peer Steinbrück hat sich gut geschlagen. Mit
präzisen Aussagen, mit einem Schuss Humor, mit staatsmännischer Härte
auch. Angela Merkel ist sich treu geblieben. Mit großen europäischen
Entwürfen, weit weg vom parteipolitischen Kleinklein, mit eisernem
Augenzwinkern. Das TV-Duell zwischen dem SPD-Kanzlerkandidaten und
der Bundeskanzlerin blieb ohne inhaltliche Überraschungen und neue
persönliche Erkenntnisse. Was unter dem Strich bedeuten könnte: Der
Herausforderer war stärker als von vielen vorhersagt, die
Regierungschefin mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|