WAZ: Gabriel zeigt in China Flagge
- Kommentar von Christian Kerl
Geschrieben am 22-04-2014 |
Essen (ots) - Gleich bei seiner ersten Auslandsreise zeigt sich
Wirtschaftsminister Gabriel in China als entschlossener Fürsprecher
der deutschen Wirtschaft und des Mittelstandes. Höflich im Ton, aber
klar in der Sache verlangt er von der Regierung in Peking eine
bessere Behandlung deutscher Investoren.
Die warten auf dem für Deutschland immer wichtigeren Markt bislang
vergeblich auf Gleichbehandlung mit einheimischen Firmen, wie sie
umgekehrt hierzulande selbstverständlich ist. Mangelnde
Rechtssicherheit, Korruption, bürokratische Hindernisse - das
schreckt wohl nicht große Konzerne, aber viele mittelständische
Firmen ab. Dass sich Gabriel so klar zu ihrem Fürsprecher in China
macht, ist ein bemerkenswerter Start in neuer Rolle.
Aber noch ist nicht sicher, ob Peking ihn nicht einfach ins Leere
laufen lässt. Dass Gabriels Treffen mit Bürgerrechtlern platzte, ist
ein wenig Vertrauen erweckendes Signal.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
523609
weitere Artikel:
- WAZ: Korrigieren, aber nicht abschaffen
- Kommentar von Theo Schumacher Essen (ots) - Der Sozialfahrschein - an Rhein und Ruhr politisch
korrekt als "Mein Ticket" zu haben - erfreut sich nicht der
gewünschten Resonanz. Noch nicht. Von Anfang an begleiteten Zweifel
das Projekt, das die rot-grüne Minderheitsregierung erst nach langem
Gezerre um den Landeszuschuss auf den Weg brachte. Kein idealer
Start.
Trotz schleppender Nachfrage sollten sich Verkehrsbetriebe und
Politiker aber hüten, das Sozialticket nur zwei Jahre nach der
Einführung als Fehlschlag zu werten. Der Anspruch gilt unverändert -
nämlich mehr...
- Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Transparenz im Gesundheitssystem: Frankfurt/Oder (ots) - Der Kampf der Krankenkassen gegen
fehlerhafte Abrechnungen im Gesundheitswesen gleicht einer
Mammutaufgabe. Viel zu viele Schlupflöcher bietet das System, das mit
Fallpauschalen und komplizierten Formeln überfrachtet wurde. Immer
wieder bieten sich neue Anreize, um frisierte Abrechnungen zu
produzieren. Jährlich bewegen die gesetzlichen Krankenkassen rund 180
Milliarden Euro. Zwar betonen die Prüfer, dass die meisten Anbieter
korrekt handeln. Allerdings sind ihre Möglichkeiten begrenzt, viele
Ungereimtheiten mehr...
- Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug schreibt zu Rente/Australien Frankfurt/Oder (ots) - Das Beispiel aus Down Under zeigt doch,
dass nicht alle Regierungen vor den Auswirkungen der älter werdenden
Gesellschaft die Augen verschließen. Die neue liberale Regierung hat
sich nun mit der Rente mit 70 für Letzteres entschieden. In
Deutschland hingegen beherrscht die Rente mit 63 für
Langzeitbeschäftigte die Schlagzeilen. Finanziert wird diese Politik
zunächst aus einer vorenthaltenen Entlastung, dann aus höheren
Steuern und Beiträgen; sozusagen auf ganz unaustralische Art. Die
Ironie dabei ist: An der mehr...
- Berliner Zeitung: Kommentar zu Lage in der Ukraine Berlin (ots) - Wie sich rasch herausgestellt hat, taugte die
Genfer Vereinbarung nicht einmal im Ansatz für eine friedliche
Lösung, weil jede Seite in sie hineinlesen konnte, was ihr in den
Kram passte. In dieser verfahrenen Lage zu hoffen, dass es
OSZE-Beobachter richten könnten, ist verfehlt. Am Ende werden sie wie
beim Zerfall Jugoslawiens oder der russischen Intervention in
Südossetien im besten Fall zu Chronisten der Vorgänge, die notieren,
wie sich der militärisch Entschlossenere durchsetzt. Und das ist
heute Putins Russland. mehr...
- Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Die Fußball-WM kollidiert mit Schichtplänen
Flexible Arbeitswelt
MATTHIAS BUNGEROTH Bielefeld (ots) - Vielleicht wollten führende deutsche
Gewerkschafter einmal mit einem positiv besetzten Thema Schlagzeilen
machen. Da suchten sich die Vorsitzenden der IG Bergbau, Chemie,
Energie und der IG BAU, Michael Vassiliadis und Robert Feiger, die
schönste Nebensache der Welt aus. Der Vereinbarkeit von Familie und
Beruf fügten sie nun die Vereinbarkeit von Fußball und Beruf hinzu.
Ein Appell, der im Land des dreifachen Fußball-Weltmeisters sicher
auf offene Ohren stoßen wird. Denn natürlich sind auch viele
Arbeitgeber hierzulande mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|