Badische Neueste Nachrichten: Ende der Flitterwochen
Kommentar von Rudi Wais
Geschrieben am 07-09-2014 |
Karlsruhe (ots) - Dass die Große Koalition trotzdem so populär
ist, liegt auch an der bräsigen Behaglichkeit, die sie verbreitet.
Die gute Wirtschaftslage erlaubt es ihr, überfällige Reformen wie die
der Pflegeversicherung auf die lange Bank zu schieben. Und wenn sie
sich entscheidet, den Menschen etwas abzuverlangen, geschieht das
nach dem Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners. Ob Maut,
Mietpreisbremse oder kalte Progression. Der Herbst des Missvergnügens
ist die erste große Bewährungsprobe für die Große Koalition. Wie gut
eine Ehe tatsächlich ist, entscheidet sich ja nicht in den
Flitterwochen - sondern häufig erst Jahre danach, nach den ersten
schwereren Krisen. Und genau die ziehen in Berlin gerade herauf.
Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721) 789-0
redaktion.leitung@bnn.de
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
545632
weitere Artikel:
- Rheinische Post: Linkspartei warnt vor finanziellen Folgen der deutschen Außenpolitik Düsseldorf (ots) - Zum Auftakt der Haushaltswoche des Bundestags
hat die Linkspartei vor den finanziellen Folgen der neuen
Außenpolitik Deutschlands gewarnt. "Dieser Haushalt ist nicht seriös.
Es fehlt jede Risikoabschätzung", sagte Linksparteichef Bernd
Riexinger der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Montagausgabe). "Wer sich überall einmischt, muss auch überall
blechen." Die russische Antwort auf die EU-Sanktionen würde vor allem
Deutschland treffen "und hier Milliardenschäden verursachen".
Riexinger sagte: "Auch der mehr...
- Rheinische Post: CDU-Vize Laschet nimmt Schäuble gegen Vorwurf der Sabotage bei Maut-Projekt in Schutz Düsseldorf (ots) - CDU-Vize-Chef Armin Laschet hat Finanzminister
Wolfgang Schäuble (CDU) gegen den Vorwurf der Sabotage beim
Maut-Projekt in Schutz genommen. "Eine der Bedingungen des
Koalitionsvertrags war, dass die Maut substanziell mehr Geld für die
marode Infrastruktur einbringt und keine neue Bürokratie mit hohen
Kosten entstehen darf", sagte Laschet der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Wenn der Bundesfinanzminister
dies sorgsam prüft, verhält er sich koalitionstreu."
Pressekontakt:
Rheinische mehr...
- Rheinische Post: CDU-Wirtschaftsflügel gegen Anti-Stress-Verordnung Düsseldorf (ots) - Der CDU-Wirtschaftsflügel hat sich gegen eine
Anti-Stress-Verordnung zum Schutz von Arbeitnehmern in Betrieben
ausgesprochen. "Wir haben ein Arbeitsschutz-Gesetz, das wir mit
Leben füllen müssen. Darüber hinaus muss der Staat nichts regeln",
sagte der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der Union im
Bundestag, Carsten Linnemann, der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Montagausgabe). Ein neues Gesetz schaffe "mehr
Bürokratie", würde aber das Problem der stark gestiegenen Zahl an
psychischen Erkrankungen mehr...
- Kölner Stadt-Anzeiger: Bosbach: "Scharia-Polizei" notfalls mit neuen Gesetzen bekämpfen - "Wehrhafte Demokratie darf nicht zur Tagesordnung übergehen" Köln (ots) - Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses,
Wolfgang Bosbach (CDU), ist notfalls für eine Verschärfung der
Gesetze, sollte man der in Wuppertal aufgetauchten "Scharia-Polizei"
mit den herrschenden rechtlichen Instrumenten nicht Herr werden.
"Meiner Ansicht nach handelt es sich hier um eine Störung der
öffentlichen Sicherheit und Ordnung, weil das Ziel dieser Aktion ja
nicht nur darin besteht zu provozieren, sondern auch einen Teil der
Bevölkerung einzuschüchtern", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Montag-Ausgabe). mehr...
- Mitteldeutsche Zeitung: Islamismus
Koordinierungsrat der Muslime verurteilt "Scharia-Polizei" Halle (ots) - Der Vorsitzende des Koordinierungsrates der Muslime,
Ali Kizilkaya, hat die in Wuppertal aufgetauchte "Scharia-Polizei"
verurteilt, eine Verschärfung von Gesetzen jedoch abgelehnt. "Niemand
darf sich anmaßen, als Moralwächter die Polizeiarbeit zu tun", sagte
er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Montag-Ausgabe). "Wir leben in einem Rechtsstaat. Das Gewaltmonopol
liegt bei der Polizei. Und das ist richtig so." Kizilkaya fuhr
allerdings fort: "Man darf diesen paar Leuten nicht mehr
Aufmerksamkeit schenken, mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|