Rheinische Post: Europa braucht die schwarze Null
Geschrieben am 08-10-2014 |
Düsseldorf (ots) - Die Konjunktur bricht ein - und damit wackelt
auch die schöne schwarze Null von Wolfgang Schäuble. Geringeres
Wachstum bedeutet weniger Steuereinnahmen und höhere Sozialausgaben.
Das große Ziel Schäubles und Merkels, die Neuverschuldung 2015
erstmals nach 40 Jahren auf Null zu senken, ist in Gefahr. Es gibt
viele in Europa, auf der anderen Seite des Atlantiks beim IWF, auch
in der Koalition, die Schäuble auffordern, die schwarze Null nicht
als Selbstzweck zu verstehen. Um Schlimmeres zu vermeiden, solle der
Bund mehr Investitionen auf Pump finanzieren und die schwarze Null
dafür eben opfern. Darauf allerdings sollte die Regierung nicht
eingehen. Ohne die schwarze Null verlöre sie in Europa alle
Glaubwürdigkeit: Sie könnte andere EU-Länder kaum mehr von weiterem
Defizitabbau und wachstumsfördernden Reformen überzeugen - die
Euro-Krise käme dann wohl mit voller Wucht zurück. Deutschland sinkt
auch nicht, wie 2009, in eine tiefe Krise, sondern hat bisher "nur"
einen der üblichen Abschwünge vor sich. Die Beschäftigung wird sogar
noch weiter steigen. Das Minus in Schäubles Kasse dürfte sich in
Grenzen halten. Dem ließe sich auch durch moderate Ausgabenkürzungen
begegnen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
551217
weitere Artikel:
- Allg. Zeitung Mainz: Farbe bekennen / Kommentar zu IS Mainz (ots) - Es wird zum Schwur kommen für den
islamisch-konservativen Staatspräsidenten der Türkei, Recep Tayyip
Erdogan. Wenn Kurden die Terrormiliz des IS bekämpfen, muss er Farbe
bekennen. Er will die Kurden nicht zu stark werden lassen. Er sieht
andererseits, was faschistischer Islamismus anrichten kann. Vor allem
wird sich Erdogan daran erinnern müssen, dass die Türkei ein
Nato-Land ist. Und dass er mindestens die Hälfte seines Staatsvolkes
gegen sich hätte, wenn er versuchte, den Islam in der Türkei noch
stärker in den Vordergrund mehr...
- Das Erste, Donnerstag, 9. Oktober 2014, 5.30 - 9.00 Uhr
Gäste im ARD-Morgenmagazin Köln (ots) - .05 Uhr, Niels Annen, SPD, Vorsitzender der
Kommission Internationale Politik, Thema: Kurden und IS
8.05 Uhr, Melanie Huml, CSU, Bayerische Gesundheitsministerin,
Thema: Ebola-Taskforce in Bayern
Pressekontakt:
WDR Presse und Information, Annette Metzinger, Tel. 0221-220-7101
Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 - 20 65 62 mehr...
- Mitteldeutsche Zeitung: zu EU-Beschäftigungsgipfel Halle (ots) - Denn es ist einfach falsch, weiter auf staatliche
Neuverschuldung oder auf das Hinauszögern von Reformen zu setzen.
Dass letztere wehtun, steht außer Frage. Das war in Spanien nicht
anders als in Lettland oder anderen EU-Ländern, wo man die
Strukturen so umgebaut hat, dass am Ende die Wirtschaft in der Lage
war, auch in einer weltweiten Krise verhältnismäßig stabil zu
überleben. Dieser Umbau des Staates kann durch Programme der
Gemeinschaft unterstützt werden, um zu verhindern, dass Millionen
junger Menschen und mehr...
- Mitteldeutsche Zeitung: zum Glücksatlas Halle (ots) - Deutschland - ein Land der Nörgler und Zauderer?
Nun, so schlimm ist es in Wirklichkeit nicht. Immerhin haben wir
uns auf einer Skala von Null bis Zehn europaweit gemütlich bei
einer Sieben eingerichtet. Ist doch schon mal was. Und die
warum-auch-immer ewig glücklichen Langzeitspitzenreiter Norwegen,
Schweden und die Niederlande holen wir wohl sowieso nie ein. Der
Blick auf Deutschland kann indes betroffen machen: Der Westen
jubelt, der Osten jammert - so die Statistik. Und die
Sachsen-Anhalter laufen mit mehr...
- Südwest Presse: KOMMENTAR zu RÜSTUNGSEXPORT
Ausgabe vom 09.10.2014 Ulm (ots) - KOMMENTAR zu RÜSTUNGSEXPORT
Ausgabe vom 09.10.2014 Sigmar Gabriel ist gefürchtet als ein Mann,
der schon mal aus der Hüfte schießt. Diese Eigenart hat der SPD-Chef
seit seiner Ernennung zum Vizekanzler zwar einigermaßen einhegen
können, aber gelegentlich bricht es doch wieder aus ihm heraus.
Natürlich wurmt es den Wirtschaftsminister, dass er seine
Ankündigung, bei Rüstungsexporten restriktiver zu entscheiden als
sein FDP-Vorgänger Philipp Rösler, nicht einlösen kann. Ebenso nervt
den Parteivorsitzenden, dass ihm mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|