Rheinische Post: Kommentar /
Die eigenen Asylregeln ernster nehmen
= Von Eva Quadbeck
Geschrieben am 18-08-2015 |
Düsseldorf (ots) - Der UN-Flüchtlingskommissar fürchtet eine
Überforderung Deutschlands bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Er hat
recht mit seiner Mahnung. Wir sollten sie ernst nehmen. Für die
Neuankömmlinge muss eine Chance auf gute Versorgung und Integration
bestehen.
Das heißt nicht, dass Deutschland nun seine Grenze dichtmachen
sollte oder könnte. Es würde schon helfen, sich zur Abwechslung an
die eigenen Gesetze zu halten und abgelehnte Flüchtlinge konsequent
abzuschieben. Immer noch kommen 40 Prozent der Asylbewerber aus den
Westbalkanstaaten, weil sich dort hartnäckig die Meinung festgesetzt
hat, dass die Deutschen großzügig im Umgang auch mit abgelehnten
Asylbewerbern sind. Armut und Unzufriedenheit mit dem eigenen
Staatswesen sind aber keine Gründe für politisches Asyl. Das muss
noch klarer kommuniziert und umgesetzt werden.
Den Syrern, die von ihrer eigenen Regierung verfolgt werden, und
den Irakern, die dem IS ausgeliefert sind, steht hingegen Asyl zu.
Die Bundesregierung wird in Brüssel härter als bisher auftreten
müssen, um eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge innerhalb der EU
durchzusetzen. Bislang gibt Europa in der Flüchtlingspolitik ein
jämmerliches Bild ab.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
573647
weitere Artikel:
- Südwest Presse: KOMMENTAR · POSITIONSPAPIER
Grüner Nenner Ulm (ots) - KOMMENTAR · POSITIONSPAPIER
Grüner Nenner
Wer regiert, muss Kompromisse schließen. Mit dem Koalitionspartner
- und mit der Wirklichkeit, die sich selten an Parteitagsbeschlüsse
hält. Das kann schmerzhaft sein, zumal für die Grünen, die in der
Opposition groß geworden sind. Inzwischen regiert die Partei in neun
Bundesländern mit. Das Rendezvous mit der Realität gehört längst zum
Alltag. Bei Herzensanliegen wie dem Schutz von Flüchtlingen jedoch
tun Kompromisse weiter weh. Das belegen die teils heftigen Reaktionen mehr...
- Badische Neueste Nachrichten: Abschied von einem Original - Kommentar von RAINER HAENDLE Karlsruhe (ots) - Kantiger Fußball-Funktionär, schillernder
Lebemann, polarisierender Politiker, knitzer Gesprächspartner -
Gerhard Mayer-Vorfelder war ein Mensch mit vielen Facetten. Ein
überragender Netzwerker mit jeder Menge Freunden, der sich aber noch
mehr Feinde machte, weil er Reibeflächen bot, in Affären verwickelt
war und oft nach Gutsherrenart agierte.
Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721) 789-0
redaktion.leitung@bnn.de mehr...
- Neue Westfälische (Bielefeld): Stiftung Warentest zu Dispozinsen
Mischkalkulation
Wolfgang Mulke, Berlin Bielefeld (ots) - Niemand nimmt sich gerne selbst die Butter vom
Brot. Deshalb verwundern die Ergebnisse beim Vergleich der
Dispozinsen bei Banken und Sparkassen wenig. Viele Institute
schröpfen Kunden, die ihr Konto überziehen. Vor allem aber haben die
Institute kein Interesse an einer Vergleichbarkeit ihrer Leistungen.
Glücklicherweise wird der Geheimniskrämerei bei den Zinskonditionen
bald Einhalt geboten. Im kommenden Jahr können Verbraucher leicht die
Dispozinsen im Internet abfragen. Ob damit auch eine weitere
Absenkung des mehr...
- Rheinische Post: Oppermann will kürzere Verfahren statt weniger Taschengeld für Flüchtlinge Düsseldorf (ots) - Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion,
Thomas Oppermann, setzt auf schnellere Verfahren, anstatt
Flüchtlingen das Taschengeld zu kürzen. "Der springende Punkt ist
doch, dass nur für einen Monat Taschengeld gezahlt werden müsste,
wenn das Anerkennungsverfahren eben nur einen Monat dauern würde und
nicht wie jetzt mindestens fünf Monate", sagte Oppermann der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Die
Bewältigung der Flüchtlingskrise bedarf nach den Worten des
SPD-Politikers einer mehr...
- Rheinische Post: Steuerzahlerbund warnt vor erhöhtem Haftungsrisiko durch Griechenland-Hilfspaket Düsseldorf (ots) - Der Bund der Steuerzahler hat vor einem
deutlich gestiegenen Haftungsrisiko für deutsche Steuerzahler durch
das dritte Hilfspaket für Griechenland gewarnt. "Die Hoffnung, dass
Griechenland die Kredite der Euro-Staaten vollständig zurückzahlen
kann, liegt faktisch bei Null", sagte der Präsident des
Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Es gehe nur noch um die
Frage, wie hoch der Schaden für die Steuerzahler in Deutschland
ausfallen werde. "Mit mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|