Badische Neueste Nachrichten: zu NPD-Verbot
Kommentar von Tobias Roth
Geschrieben am 03-03-2016 |
Karlsruhe (ots) - Ganz egal wie das Bundesverfassungsgericht am
Ende entscheidet. Die NPD wird das Urteil als Bestätigung verstehen.
Ob Persilschein oder Märtyrertod, mit beidem lässt sich arbeiten.
Ihre Wortführer sind gut darin, faules Obst als frische Früchte zu
verkaufen. In Karlsruhe zeigten sich die NPD-Mitglieder als
selbstbewusste Anzugträger in schwarzen Lackschuhen, die sich als die
wahren Hüter von Recht und Gesetz vorstellten. Im Verfassungsgericht
war aber auch zu beobachten, wie sich der bürgerlich-intelligente
Anstrich schnell abwäscht. Die Verteidigungsstrategie war mindestens
fragwürdig und ist in sich zusammengefallen wie ein Soufflee, das man
aus dem Ofen holt.
Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721) 789-0
redaktion.leitung@bnn.de
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
586427
weitere Artikel:
- Westfalenpost: Martin Korte zum Drogenfund bei Volker Beck Hagen (ots) - Mag sein, dass Menschen, die ständig im
Scheinwerferlicht stehen, die im Beruf einem hohen Druck ausgesetzt
sind oder wo auch immer eine große Verantwortung tragen, der
Verlockung von Drogen eher erliegen als der berühmte Otto
Normalverbraucher. Sie glauben wohl, der Herausforderung nicht anders
gerecht werden zu können. Wer nun aber anfängt, Volker Becks Vergehen
kleinreden zu wollen, bewegt sich auf gefährlichem Terrain. Was sich
der Grünen-Politiker geleistet hat, ist schlicht unentschuldbar. Der
Mann ist ein katastrophales mehr...
- Westfalenpost: Wilfried Goebels zum NRW-Integrationsplan Hagen (ots) - Die Integration der Flüchtlinge wird zur größten
Herausforderung seit der Wiedervereinigung. Damit Nordrhein-Westfalen
den Notfallmodus verlassen kann, braucht es eine umfassende Strategie
und klare Ziele. Der Integrationsplan kann die Grundlage für eine
konzertierte Aktion der Politik werden. Richtig ist, der Bund muss
sich mit mehr Geld an der Finanzierung der Integration der
Flüchtlinge beteiligen. Das kann aber nicht bedeuten, dass NRW mit
dem Finger nach Berlin zeigt, selbst aber kaum Prioritäten setzt.
Dreh- mehr...
- Rheinische Post: Kommentar /
Macht der RWE-Städte
= Von Antje Höning Düsseldorf (ots) - Man kann sich streiten, ob Städte Eigentümer
von Energiekonzernen sein müssen. Bei RWE sind sie es aus Tradition -
und lange fuhr man gut damit. Die Städte gaben RWE
Konzessionsverträge, eine Lizenz zum Gelddrucken. Der Konzern
lieferte sichere Dividenden ab und manches Pöstchen dazu. Das ist
vorbei, seit Energiewende und eigene Fehler RWE in die Krise
stürzten. Ökonomisch blieb den Städten nichts anderes, als nun das
Dividenden-Aus zu akzeptieren. Verschaukelt fühlen sie sich von der
Art, in der RWE-Chef Terium mehr...
- Rheinische Post: Kommentar /
Scheinheilige Debatte
= Von Jan Drebes Düsseldorf (ots) - Zigaretten sind zunehmend verpönt in
Deutschland. Und auch der Alkoholkonsum am Arbeitsplatz ist in den
meisten Branchen bereits verbannt worden. Dennoch: Weder Rauchen noch
das allabendliche Bier oder Glas Wein stehen in Deutschland auf einem
moralischen Index. Und so begegnen wir bei der allgemeinen Empörung
über den Gebrauch illegaler Drogen durch Spitzenpolitiker derzeit
wieder einer scheinheiligen Debatte. Denn natürlich müssen
Rauschmittel wie Kokain, Crystal Meth oder Heroin einerseits absolute
Tabus bleiben. mehr...
- Rheinische Post: Kommentar /
Eine Rente gegen versteckte Altersarmut
= Von Eva Quadbeck Düsseldorf (ots) - Die Lebensleistungsrente ist eine gute Idee.
Sie wird jenen helfen, die lange Jahre mit geringem Lohn gearbeitet
haben, deren Rente aber nicht zum Leben ausreicht. Sie würde viele
Menschen aus der Sozialhilfe im Alter herausholen. Vor dem
Hintergrund, dass sich oft diejenigen schämen, "zum Amt" zu gehen,
die stets fleißig waren, könnten Menschen von dieser Rente
profitieren, die es schlicht verdient haben. Das neue Modell wäre ein
wirksames Mittel gegen versteckte Altersarmut. Aktuell ist der Anteil
an mittellosen mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|