Alice Weidel: Den EWR-Vertrag für Großbritannien öffnen!
Geschrieben am 27-06-2016 |
Berlin (ots) - Als konstruktiven Lösungsvorschlag schlägt
AfD-Vorstandsmitglied Alice Weidel den EWR-Vertrag für Großbritannien
vor. Sie erklärt:
"Mit dem Brexit haben die Briten ein klares Signal gegen die
fortschreitende Entmündigung der beteiligten Völker und einen
Europäischen Bundesstaat gesetzt. Nun wären Demut und Selbstreflexion
geboten, aber das Gegenteil ist der Fall; die EU betreibt
Brandstiftung und eine Politik der Ausgrenzung.
Statt eines geordneten Brexits wollen EU und Bundesregierung jetzt
entgegen aller Vernunft und ohne Rücksicht auf Verluste mit
Brachialgewalt den schnellstmöglichen Radikalschnitt. Damit soll ein
größtmöglicher künstlicher Schaden herbeigeführt werden, um andere
Austrittskandidaten abzuschrecken. Mit dieser Erpressung soll die
Rest-EU zusammengehalten werden. Die europäische Politelite betreibt
damit ein verantwortungsloses und zerstörerisches Spiel auf dem
Rücken der deutschen Wirtschaft, die dadurch mindestens genauso
geschädigt wird wie die britische. Das ist ökonomische Brandstiftung
aus purem Trotz. Dem muss im Interesse Europas ein Riegel
vorgeschoben werden.
Es kommt jetzt in erster Linie darauf an, die gewachsenen
Wirtschaftsbeziehungen zwischen Großbritannien und dem übrigen Europa
zu bewahren. Der freie Handel darf nicht zur Geisel gescheiterter
EU-Ideologen werden. Deshalb muss der freie Warenaustausch mit dem
Vereinigten Königreich rasch auf eine neue verlässliche Grundlage
gestellt werden.
Das passende Format für eine konstruktive Lösung gibt es schon:
nämlich das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum von 2. Mai
1992, das den freien Warenverkehr zwischen der EU und der EFTA
garantiert. Dieses Vertragswerk muss nun vorrangig für Großbritannien
geöffnet und einvernehmlich weiterentwickelt werden.
Das ist umso wichtiger, als mit dem Scheitern der politischen
Union die Zahl der austrittswilligen EU-Länder vorhersehbar noch
zunehmen wird. Die Öffnung des EWR-Vertrags für
EU-Austrittskandidaten kann die Auffanglinie bilden, damit aus dem
Zerfall der EU keine wirtschaftliche Desintegration Europas wird."
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
Email: christian.lueth@alternativefuer.de
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