Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zu den Grünen
Geschrieben am 28-01-2018 |
Halle (ots) - Der Appeal von Aufbruch ist keine Garantie dafür,
dass es so weiter geht - oder gar dafür, dass die Grünen die
taumelnde SPD wie erhofft als kleine Volkspartei ablösen werden.
Insbesondere der Bundeshoffnungsträger Habeck steht vor einer
entscheidenden Bewährungsprobe. Seit der 48-Jährige 2002 in die
Partei eintrat, ist ihm alles zugefallen: der Vorsitz in
Schleswig-Holstein, das Amt des Fraktionschefs, die Ministerkarriere.
Im Vorfeld der Entscheidung über den Parteivorsitz auf Bundesebene
haben andere Interessenten ihre Ambitionen zurückgestellt, als Habeck
sich erklärt hatte. Dieses Übermaß an Erfolg ist nicht immer gut. An
manchen Tagen scheint er abzuheben. Das Begehren nach einer
Satzungsänderung war ein Beispiel dafür. Niemand sonst hätte sie
gekriegt. Die Eingangsbemerkung, er wolle "Pi mal Daumen" noch ein
Jahr im Amt bleiben, war reichlich leger. Selbst in Hannover hat sich
Habeck nicht die Mühe gemacht, zu begründen, warum er sie eigentlich
braucht.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
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