RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) zu den zivilen Opfern in Afghanistan
Geschrieben am 15-02-2018 |
Heidelberg (ots) - Der Bericht enthält eine ganze Reihe
erschreckender Details. Etwa, dass über 40 Prozent der Opfer Frauen
und Kinder sind. Oder auch, dass jedes fünfte zivile Opfer einem
Terroranschlag zum Opfer fiel - allein in der Hauptstadt Kabul waren
es über 500. All das macht klar, dass es auch 17 Jahre nach dem
amerikanischen Einmarsch immer noch nicht gelungen ist, für Frieden
und Sicherheit zu sorgen. Selbst der leichte Rückgang der Zahlen
lässt sich zynischerweise auf die Erfolge der Taliban zurückführen,
die große Gebiete erobert haben. Dort gibt es zwar keine Kämpfe mehr,
die viele Opfer fordern - dafür aber Unterdrückung, Verfolgung und
Terror. Angesichts dieser Bilanz ist es umso unverständlicher, dass
die Bundesregierung weiterhin nach Afghanistan abschiebt - zumal eine
Entspannung dort nicht in Sicht ist. Auch wenn diese Erkenntnis
manchem politisch ungelegen kommt, ist doch eines klar: In ein Land
wie Afghanistan kann man nicht guten Gewissens abschieben.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011
Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
626195
weitere Artikel:
- Rheinische Post: Kommentar /
Reden ja, trauen nein
= Von Kristina Dunz Düsseldorf (ots) - Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim
kann jetzt noch so freundlich vorschlagen, die schwierige
deutsch-türkische Vergangenheit vergessen zu lassen. So einfach ist
das leider nicht. Dafür ist zu viel passiert. Die Inhaftierung
deutscher Staatsbürger aus ganz offensichtlich politischen Gründen
gehört dabei zu den wundesten Punkten. Die Türkei erweist sich eben
keineswegs als Rechtsstaat, wie ihn Yildirim der deutschen
Öffentlichkeit vorgaukeln will. Sonst hätte der deutsch-türkische
Journalist Deniz Yücel mehr...
- Rheinische Post: Kommentar /
Doppelmoral
= Von Michael Bröcker Düsseldorf (ots) - Als der frühere FDP-Gesundheitsminister Daniel
Bahr nach einer einjährigen Auszeit in den USA zur Allianz wechselte,
nannten Sozialdemokraten und Grüne dies "unerträglich" und
"skandalös". Ähnlich scharf waren die Reaktionen beim möglichen
Interessenkonflikt des Medienmanagers und Fast-Medienministers
Stephan Holthoff-Pförtner, den die SPD als "absurd" kritisierte. Der
moralische Anspruch ist hoch auf der linken Seite des Spektrums. Nur
nicht, wenn es um die eigene Karriere geht. Die Grüne Britta Steffens
wechselte mehr...
- Rheinische Post: Kommentar /
Die Bahn hat aus ihren Fehlern gelernt
= Von Maximilian Plück Düsseldorf (ots) - Meckern über die Deutsche Bahn ist Volkssport.
Überfüllte und verdreckte Züge, ausgefallene Heizungen oder
Klimaanlagen und natürlich immer wieder das leidige Thema
Pünktlichkeit bieten zuverlässig Stoff fürs Echauffieren. Auch über
die nun angekündigten Baumaßnahmen und die dadurch entstehenden
Unannehmlichkeiten werden sich viele bitterböse beschweren. Die Bahn
hat das Thema Infrastruktur viel zu lange stiefmütterlich behandelt.
Um den Staatskonzern für einen möglichen Börsengang hübsch zu machen,
hatte der brachial mehr...
- Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Türkei/Deutschland/Besuch Yildirim Stuttgart (ots) - Dass die Bundeskanzlerin und der türkische
Ministerpräsident demonstrativ bemüht waren, die bilateralen
Beziehungen bei anhaltenden Belastungen behutsam zu verbessern, ist
richtig und begrüßenswert. Die Türkei ist Nato-Partner und schützt
auch - oft mit unzulässigen Mitteln - die Nato-Außengrenze. Es kann
nicht richtig sein, das Land an einer geografischen Schlüsselposition
in die Isolation zu führen. Nicht nur, aber auch weil Ankara der EU
einen großen Dienst erweist, in dem es einen Wall gegen mögliche neue
Flüchtlingsbewegungen mehr...
- Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Zukunft von Sigmar Gabriel Stuttgart (ots) - In der SPD-Spitze haben sie den Stab über den
früheren, ach so unberechenbaren Parteichef gebrochen. Aber wohl
noch nie hat ein deutscher Minister in so aussichtsarmer Lage derart
verbissen um seine politische Zukunft gekämpft. Deshalb schauen sie
sich wieder mal ziemlich verunsichert in der Übergangsführung an und
wagen nicht, den Daumen über Gabriel zu senken. Kein Zweifel: Der
Mann ist für sie ein Problem - auch weil es der SPD an einer
überzeugenden Alternativbesetzung fehlt. Der unverbesserlich
Undiplomatische mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|