Rheinische Post: Auslandsinvestitionen in Großbritannien sinken laut IW-Studie um fast 80 Prozent
Geschrieben am 25-07-2018 |
Düsseldorf (ots) - Die Investitionen von Ausländern in
Großbritannien sind nach dem Brexit-Votum Mitte 2016 drastisch um
fast 80 Prozent eingebrochen. Sie sanken im vergangenen Jahr auf nur
noch 15 Milliarden Euro, nachdem Großbritannien im Durchschnitt der
Jahre 2010 bis 2016 Auslandsinvestitionen von jährlich knapp 66
Milliarden Euro angezogen hatte. Das geht aus einer noch
unveröffentlichten Studie des Kölner Instituts der deutschen
Wirtschaft (IW) hervor, die der Düsseldorfer "Rheinischen Post"
(Mittwoch) vorliegt. Demnach legten die Auslandsinvestitionen in
wichtigen EU-Ländern teils deutlich zu. Frankreich lockte im
vergangenen Jahr knapp 50 Milliarden Euro an und verdoppelte damit
den Durchschnittswert der Jahre 2010 bis 2016, so das IW. Auch in
Deutschland kletterten die Auslandsinvestitionen 2017 leicht auf
knapp 35 Milliarden Euro nach 33 Milliarden im Durchschnitt der
sieben Vorjahre. Besonders stark war der Anstieg der
Auslandsinvestitionen im vergangenen Jahr auch in den Niederlanden,
Österreich und Schweden, so das IW. "Die große Unsicherheit über die
weitere Entwicklung nach dem Brexit dürfte dazu geführt haben, dass
die Auslandsinvestitionen im UK eingebrochen sind", schreibt IW-Autor
Jürgen Matthes. Vor der Brexit-Entscheidung sei Großbritannien "unter
den EU-Staaten traditionell der beliebteste Standort für ausländische
Direktinvestitonen" gewesen.
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