Rheinische Post: Regierung rechnet mit Erreichen des 100-Milliarden-Klima-Ziels
Geschrieben am 16-03-2019 |
Düsseldorf (ots) - Die Bundesregierung rechnet damit, dass die
Industrieländer vom nächsten Jahr an das Versprechen einlösen können,
jährlich mindestens 100 Milliarden Dollar in den Klimaschutz der
Entwicklungs- und Schwellenländer zu investieren. Das geht nach einem
Bericht der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag) aus der Antwort
auf eine Anfrage der Linken hervor. Unter Verweis auf eine Studie der
OECD stellt die Bundesregierung fest, dass die Industrieländer "auf
einem guten Weg sind, das
100-Milliarden-Dollar-Klimafinanzierungsziel 2020 zu erreichen". Dies
war erstmals auf der Kopenhagener Klimakonferenz von 2009 für das
Jahr 2020 in Aussicht gestellt worden. Deutschland strebe an, 2020
selbst mit vier Milliarden Euro aus Haushaltsmitteln zur öffentlichen
internationalen Klimafinanzierung beizutragen. Die Linken sprechen
von einem "wichtigen Etappensieg". Allerdings seien 25 Millionen Euro
darunter für den Klimaschutz in den am wenigsten entwickelten Ländern
völlig unzureichend. "Die niedrig entwickelten Länder sind schon
jetzt am stärksten vom globalen Klimawandel betroffen, obwohl sie
historisch die geringste Schuld am Klimawandel tragen", sagte die
Linken-Abgeordnete Helin Evrim Sommer. Der Klimawandel in Afrika und
Asien verstärke massiv die Konflikte um immer knapper werdende
Naturressourcen. "Er zählt damit zu den größten Verursacher von
globalen Fluchtbewegungen, mit weiter steigender Tendenz", warnte die
Politikerin.
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