Bauindustrie zu den Konjunkturindikatoren im 1. Quartal 2019:
Branche weiter auf Wachstumskurs - Umsätze und Auftragseingänge erreichen neue Rekorde.
Geschrieben am 24-05-2019 |
Berlin (ots) - "Die Bauindustrie befindet sich weiter auf ihrem
Wachstumskurs - und erweist sich als Stütze der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Dies ist kein Wunder, schließlich
haben die Umsätze am Bau im ersten Quartal neue Rekordwerte erreicht.
Das gestern vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte reale
Bruttoinlandsprodukt legte im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um
0,6 % zu, ohne die Bauinvestitionen waren es nur 0,3 %." Mit diesen
Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der
Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die in der neuesten Ausgabe
des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für
die Bauwirtschaft. Demnach hätten die Betriebe des Bauhauptgewerbes
mit 20 und mehr Beschäftigten für das erste Quartal im Vergleich zum
entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus von nominal 17,8 %
gemeldet (real: + 11,1 %). Der Umsatz erreichte damit einen neuen
Rekord: Der Wert sei mit 16 Mrd. Euro der höchste im ersten Quartal
seit 1995 gewesen. Dazu hätte insbesondere der März - auch aufgrund
der milden Witterung - mit einem Plus von 24,9 % (real: + 17,8 %)
beigetragen.
"Wir sind auch für die kommenden Monate optimistisch", ergänzte
Babiel. "Die Reichweite der Auftragsbestände lag im April bei 4,3
Monaten und damit auf einem historisch hohen Wert. Dies wundert uns
nicht - immerhin stieg der Auftragseingang* im ersten Quartal um
nominal 14,3 % und erreichte mit 20,7 Mrd. Euro auch hier einen neuen
Rekord. Im März verbuchten die Unternehmen sogar ein Orderplus von
16,8 %." Preisbereinigt bleibe damit ein Wachstum des
Auftragseingangs in den ersten drei Monaten von 7,9 % (März: + 10,2
%). Im Vergleich zum Vormonat würde das Statistische Bundesamt für
den März allerdings ein Minus ausweisen: Der preis-, saison- und
arbeitstäglich bereinigte Auftragseingang sei binnen Monatsfrist um
1,9 % zurückgegangen. Auch wenn dies der dritte Rückgang in Folge
sei, sei eine Trendwende nicht in Sicht. Babiel: "Im Gegenteil: Im
Gegensatz zu früheren Zeiten profitieren seit geraumer Zeit sämtliche
Bausparten von der hohen Nachfrage nach Bauleistungen. Selbst der
Wirtschaftsbau hat im ersten Quartal noch zweistellig zugelegt - und
das trotz der schwächelnden Gesamtwirtschaft. Der vom Statistischen
Bundesamt berechnete Rückgang zum Vormonat ist allein darauf
zurückzuführen, das wir mittlerweile ein ausgesprochen hohes Niveau
erreicht haben."
Babiel: "Die einzigen Sorgen bereiten uns zurzeit die anhaltend
steigenden Rohstoffpreise, wie z. B. bei Bitumen, welches für den
Straßenbau benötigt wird. Der Preis ist im April binnen Monatsfrist
um 7 % gestiegen. Mittlerweile liegt der Preis um 23 % über dem
Vorjahresniveau." Es sei somit kein Wunder, dass die Bauunternehmer
steigende Energie- und Rohstoffpreise zunehmend als ein Risiko für
die wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens ansähen. Immerhin
hätten dies im Rahmen der aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie-
und Handelskammertages 45 % der befragten Baubetriebe angegeben, nach
36 % im vergangenen Jahr.
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen
Bundesamtes. Auch im Internet mit Info-Grafik abrufbar:
http://www.bauindustrie.de/presse/
*) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten
Pressekontakt:
Inga Stein-Barthelmes
Bereichsleiterin Politik und Kommunikation
Tel. 030 21286-229 / E-Mail: inga.steinbarthelmes@bauindustrie.de
Original-Content von: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, übermittelt durch news aktuell
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