Westfälische Rundschau: NRW-SPD stützt Bundes-Parteichef Kurt Beck
Geschrieben am 19-05-2007 |
Dortmund (ots) - Dortmund. In der Debatte um das Umfragetief der Sozialdemokraten und die Position des Parteivorsitzenden Kurt Beck hat sich der stärkste Landesverband, Nordrhein-Westfalen, demonstrativ hinter Beck gestellt. "Kurt Beck hat den vollen Rückhalt der Partei", sagte die Vorsitzende der NRW-SPD, Hannelore Kraft, in einem Gespräch mit der in Dortmund erscheinenden Westfälischen Rundschau (Samstagausgabe). "Ich bin viel an der Basis unterwegs. Eine interne Debatte über den Parteivorsitzenden gibt es dort nicht. Die Basis ist zu Recht sauer über solche Gerüchte". Beck, der seit 2006 Parteichef ist, war durch deutliche Verluste der SPD bei der Bürgerschaftswahl in Bremen und jüngste Umfragedaten des Instituts Forsa in die Diskussion gekommen. Danach glauben nur 22 Prozent der Mitglieder der Partei an einen Sieg bei der nächsten Bundestagswahl. 58 Prozent meinen, in der großen Koalition würden sozialdemokratische prinzipien verraten. Kraft betonte dagegen: "Kurt Beck ist ein guter Vorsitzender. Wir arbeiten gut mit ihm zusammen". Die Frage der Kanzlerkandidatur werde erst später entschieden. "Klar ist, dass er den ersten Zugriff hat", sagte Kraft. Die Landesvorsitzende verteidigte die Arbeit der Berliner Koalition. "Diese Koalition ist Wählerauftrag". Die SPD habe darin für sie auch "unverrückbare Punkte" verteidigt wie Kündigungsschutz, Tarifautonomie und Mitbestimmung. "Aber das eine Koalition immer Geben und Nehmen ist und wir nicht rot pur hinbekommen können, dass ist auch unserer Basis klar". Eine Festlegung auf eine künftige neue rot-grüne Zusammenarbeit, wie sie derzeit in Bremen diskutiert wird, lehnte die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende ab. "Ich kann mir viele Konstellationen vorstellen. Wir wollen stärkste Partei werden, um zu gestalten". Kraft sieht die Schwerpunkte sozialdemokratischer Politik in den nächsten Jahren in den Bereichen Bildung, Familie und Umweltschutz.
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