Fischer/Vogel: Stadtumbau Ost realistisch planen
Geschrieben am 21-06-2007 |
Berlin (ots) - Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dirk Fischer (Hamburg) MdB, und der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Volkmar Vogel MdB, fordern einen nachhaltigen Mitteleinsatz beim Stadtumbau Ost und eine realistische Planung:
Der Stadtumbau Ost wirkt. Drei Viertel aller ostdeutschen Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern sind in das Stadtumbauprogramm einbezogen, ca. 200.000 Wohnungen der geplanten 350.000 Wohnungen wurden bereits abgerissen. Der Statusbericht des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung fasst die verschiedenen Ergebnisse zusammen. Das Programm soll nach 2009 fortgesetzt werden. Die Evaluierung offenbart aber auch Handlungsbedarf.
Die Debatte um die richtigen Stadtumbaukonzepte weist auf die ausgeweitete Problemlage hin - zum Teil auch als Folge zu zögerlichen Vorgehens beim Abriss überzähliger Wohnungsbausubstanz in den Stadtrandlagen. Der proklamierte Rückbau "von Außen nach Innen" wird verfehlt, wenn zunehmend Altbausubstanz geopfert wird. Die Kommunen sind hier aufgefordert, realistische Perspektiven für die Stadtumbauplanung zu entwickeln. Der Stadtumbau Ost ist in erster Linie ein Städtebauförderprogramm, weniger ein wohnungswirtschaftliches Förderprogramm. Ein nachhaltiger Mitteleinsatz muss den Erhalt und die Funktionsfähigkeit der Kernstädte bzw. der Quartierzentren in den Mittelpunkt stellen. Stadtbildprägende Gebäude - vor allem geschützte Baudenkmale - oder gar ganze Altbauquartiere dürfen temporären Symptomen des demographischen und strukturellen Wandels nicht zum Opfer fallen. Der dabei wesentlich aufwändigere Abstimmungsprozess mit der Vielzahl privater Gebäudeeigentümer in diesen Bereichen muss als Ideenpool für die Stadtentwicklungsdiskussion genutzt werden.
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