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gast5 Gast
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Verfasst am: Sa 24 Nov, 2007 22:21 Titel: raus aus der bank nach der ausbildung? |
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hi!
kann mir jemand sagen was man nach der ausbildung machen kann, was nicht mit bankwesen zu tun hat? ich hab keine lust mein leben lang leuten mitgliedschaften, geldanlage und so weiter anzudrehen und ich will nach der ausbildung auch nicht mehr am schalter stehen! ich möchte mich deshalb nicht als bankfachwirt etc. weiterbilden da mir das zu bankspezifisch ist. was gibt es da für möglichkeiten wenn man einen guten abschluss hat? |
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Verfasst am: Sa 24 Nov, 2007 22:21 Titel: raus aus der bank nach der ausbildung? |
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breeze Director
Sparkasse 2. Lehrjahr
Dabei seit: Dec 2006 Beiträge: 270
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 12:33 Titel: |
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ne andere Ausbildung?
Studium? |
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Keeezy Vice President
Dabei seit: Nov 2007 Beiträge: 116
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 12:46 Titel: |
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Ein BWL Studium. Würdest nicht mal gerne in einer höheren Position in der Bank arbeiten? Ich meine, auf den Schalter hätte ich mein ganzes Leben auch keine Lust...
Arbeitest du schon in der Bank oder fragst du jetzt schon vorsichtshalber? _________________ Der Geist denkt, das Geld lenkt.
Oswald Spengler (1880-1936), dt. Kulturphilosoph |
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Baenker007 Vice President
Dabei seit: Feb 2007 Beiträge: 70 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 14:58 Titel: |
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werd berufsschullehrer. die verdienen ein schweinegeld und das studium dauert net lang. |
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Gast 3010 Gast
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 16:29 Titel: |
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Also ich habe auch meinen Beruf gewechselt, kann dich also gut verstehen und studiere jetzt Lehramt an Realschulen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir unter dem Bankberuf auch etwas anderes vorgestellt hatte. Der ständige Druck, immer nur verkaufen zu müssen, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste, ging mir ziemlich gegen den Strich und ich weiss von vielen Kollegen, die diesem Druck nicht standgehalten haben und dann "degradiert" wurden.
Ich denke, dass dieser Beruf (zumindest im sog. Marktbereich) nur für einen bestimmten Menschenschlag geeignet ist - wenigstens, was das Kreditinstitut, bei dem ich gearbeitet habe, angeht. Bei anderen Banken mag es ja anders sein, aber ich habe meine Kündigung dort noch keine Sekunde bereut!!!
Also nur Mut und beginne was neues. Den Vorschlag von Banker007 find ich auch sehr gut. Du wirst sehen, das ist etwas ganz anderes als die Bankenwelt. |
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Gast
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 18:52 Titel: |
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Gast 3010 hat folgendes geschrieben: |
Ich denke, dass dieser Beruf (zumindest im sog. Marktbereich) nur für einen bestimmten Menschenschlag geeignet ist - wenigstens, was das Kreditinstitut, bei dem ich gearbeitet habe, angeht. |
Darf ich fragen welches?[/b] |
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Keeezy Vice President
Dabei seit: Nov 2007 Beiträge: 116
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 18:54 Titel: |
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Anonymous hat folgendes geschrieben: | Gast 3010 hat folgendes geschrieben: |
Ich denke, dass dieser Beruf (zumindest im sog. Marktbereich) nur für einen bestimmten Menschenschlag geeignet ist - wenigstens, was das Kreditinstitut, bei dem ich gearbeitet habe, angeht. |
Darf ich fragen welches?[/b] |
Das ist meine Frage , sorry war nicht eingeloggt _________________ Der Geist denkt, das Geld lenkt.
Oswald Spengler (1880-1936), dt. Kulturphilosoph |
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Renovatio Moderator
Commerzbank Ausgelernt
Dabei seit: May 2006 Beiträge: 1206 Wohnort: Frankfurt
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 19:08 Titel: |
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Du musst ja auch nicht dein Leben lang am Schalter stehen. Wenn du z.B. Bachelor oder Dipl. Bankbetriebswirt studiert hast, kannst du auch weg von der "Front". D.h. Filialleitung, Regionalleitung oder halt ins eine ganz andere Sparte wie Private Banking, Firmenkundenbetreuung, Asset Mgmt. usw.
Ich bin ausgebildeter Einzelhandelskaufmann, arbeite jedoch in einem Großhandelsbetrieb und bin dort im Controlling/Marketing eingesetzt, der Job macht Spaß und ich habe im Regelfall keinen Druck, zudem bin ich selbst Entscheidungsträger da ich allg. Handlungsvollmacht habe. Aber meinen Entschluss zur Bank zu gehen habe ich gefasst da mich zum einen die Finanzwirtschaft sehr interessiert, weil ich hervorragende Weiterbildungsmöglichkeiten habe und natürlich weil die Verdienstmöglichkeiten (gekoppelt mit der Nutzung einer vorangegangenen Weiterbildungsmöglichkeit) signifikant besser sind.
Man kann halt nicht alles haben im Leben, in dem Moment wo man erfolgreich werden möchte steigt der Druck - ist ganz normal. Damit muss man klar kommen. |
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 19:08 Titel: |
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gast5 Gast
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 20:45 Titel: |
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danke für eure antworten dachte schon es kommt nie was;)
ja ich bin in der ausbildung..ich kann mir einfach nicht vorstellen immer im büro zu sitzen und mich um geldanlagen kontoauflösungen etc. zu kümmern... hab mir irgendwie mehr drunter vorgestellt. und wenn ich mir manche mitarbeiter so anschaue (vor allem grad die jüngeren die noch nicht so lange ausgelernt sind) glaube ich nicht dass die gefordert werden und was "gscheids" machen...letzt hat mir ein bankazubi aus ner anderen bank auch knallhart gesagt dass wir ja in der ausbildung eigentlich nur zu verkäufern geschult werden und sachen verkaufen müssen hinter denen wir gar nicht stehen... |
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Renovatio Moderator
Commerzbank Ausgelernt
Dabei seit: May 2006 Beiträge: 1206 Wohnort: Frankfurt
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Verfasst am: So 25 Nov, 2007 21:03 Titel: |
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Das ist doch immer so! Ich bin primär auch ein (geschulter) Verkäufer der Sachen verkaufen muss die mich weder interessieren noch ich mir selbst kaufen würde. Ich habe mich zwar mittlerweile größtenteils aus dem aktiven Vertrieb zurückgezogen um mehr in das Controlling reinzukommen aber vorher war das auch meine Hauptaufgabe. Und dazu muss ich sagen das ich im Vergleich noch bei einem sehr kleinen Betrieb arbeiten. Also wenn eine Bank mal etwas nicht verkaufen kann - ok. Aber bei mir musste ich quasi tagtäglich um meinen Arbeitsplatz kämpfen. Denn wenn nix rumkommt macht der Laden pleite.
In der aktuellen Zeit kannst du im Prinzip alles lernen, du wirst immer verkaufen müssen. Wenn du ins Marketing/PR Geschehen gehst musst du Aufträge genau so an Land ziehen wie wenn du im automotive Bereich arbeitest oder eben bei der Bank.
Und da muss ich einfach sagen, 1800 EUR als EHK oder up to 2200 EUR als Bankkaufmann war für mich genug Rechtfertigung um noch mal 2 Jahre Ausbildung in Kauf zu nehmen (fängt erst nächstes Jahr an). Ich denke in der Finanzwirtschaft gibt es mehr als genug Möglichkeiten sich zu "entfalten". Du kannst ja auch als Wirtschaftsprüfer, Consultant (Roland Berger, BCC, Cap Gemini), Controller etc. pp. anfangen wenn du ein Studium à la Frankfurt School abgeschlossen hast.
Was hast du dir denn "vorgestellt" unter deinem Job? Erzähl doch mal. Vielleicht finden wir ja doch noch den richtigen Beruf für dich |
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