Arzthonorare steigen erneut - jetzt muss endlich auch die Pflege an die Reihe kommen / bpa fordert leistungsgerechte Finanzierung von Pflegeeinrichtungen
Geschrieben am 07-10-2010 |
Berlin (ots) - Deutschlands niedergelassene Ärzte bekommen im
kommenden Jahr deutlich mehr Geld. Der Erweiterte Bewertungsausschuss
hat jetzt beschlossen, dass die Arzthonorare auch im Jahr 2011 wieder
deutlich steigen werden. Insgesamt können die Ärzte im kommenden Jahr
mit über einer Milliarde Euro zusätzlichem Honorar rechnen. "Die
Arzthonorare steigen erneut - jetzt muss endlich auch die Pflege an
die Reihe kommen", sagt Bernd Meurer. Der Präsident des
Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) fordert
die Verantwortlichen in der Politik auf, sich für eine
leistungsgerechte Finanzierung von Pflegeeinrichtungen einzusetzen.
"Die Pflegeeinrichtungen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
leiden seit Jahren wie die Ärzte unter der Kostendeckelung und dem
fehlenden Ausgleich der Kostensteigerungen. Inzwischen haben wir
einen eklatanten Fachkräftemangel zu verzeichnen, der sich auch auf
die Lohnkosten auswirkt", so Meurer. Ähnlich wie bei den
Arzthonoraren, werden auch die Vergütungen der Pflegeeinrichtungen in
der gesetzlichen Krankenversicherung an die
Grundlohnsummenentwicklung gekoppelt. Das bedeutet, dass die
Vergütungen per Gesetz nur in dem Maße steigen dürfen, wie sich die
Grundlohnsumme gegenüber dem Vorjahr erhöht hat. Die vom
Bundesgesundheitsministerium festgestellte Steigerung beträgt im Jahr
2010 plus 1,15 Prozent.
"Es geht um das Wohl und die Sicherstellung der Versorgung der
pflegebedürftigen Menschen. Hierzu sind mindestens die gleichen
finanziellen Anstrengungen erforderlich wie bei den Ärzten", sagt der
bpa-Präsident.
Originaltext: bpa - priv. Anbieter sozialer Dienste
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Pressekontakt:
Für Rückfragen: Herbert Mauel, Bernd Tews, 030 / 30 87 88 60.
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