Zuwanderung entlastet bayerische Pflege / bpa begrüßt erleichterten Zuzug ausländischer Fachkräfte
Geschrieben am 14-05-2013 |
München (ots) - "Die bayerische Landesregierung hat erkannt, wie
drängend der Fachkräftemangel in den Pflegeeinrichtungen ist, und
schafft mit den Erleichterungen bei sprachlichen Anforderungen eine
schnelle erste Entlastung." Der Landesvorsitzende des Bundesverbandes
privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Kai A. Kasri begrüßt
die sofortige Anerkennung von ausländischen Fachkräften in der
stationären Altenpflege, die jetzt mit einem 'Arbeitsministeriellen
Schreiben' bekanntgegeben wurde.
Danach können ausländische Fachkräfte mit entsprechenden
Qualifikationen sofort ihre Tätigkeit in einer stationären
Altenpflegeeinrichtung aufnehmen, auch wenn sie die erforderlichen
Sprachkenntnisse (B 2 laut GeR - Gemeinsamer europäischer
Referenzrahmen für Sprachen des Europarats) noch nicht vorweisen
können. Die Träger der Einrichtungen sind dann verpflichtet, ihre
neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb von sechs Monaten zu
diesem Sprachniveau zu führen. Schon während dieser Phase sind die
Fachkräfte jedoch anerkannt und stehen den Bewohnerinnen und
Bewohnern der Einrichtungen voll zur Verfügung.
"Wir brauchen derzeit vor allem engagierte Köpfe und Hände in der
Pflege", macht der bpa-Landesvorsitzende deutlich. "Mit der nun
erlassenen Regelung zur sprachlichen Nachqualifizierung während der
Tätigkeit in der Pflege folgt die Landesregierung unseren Forderungen
und schafft schnelle Hilfe für die oftmals überlasteten Kolleginnen
und Kollegen." Kasri hält es jedoch für sinnvoll, den ausländischen
Fachkräften auch einen Einsatz in der ambulanten Altenpflege zu
ermöglichen.
Korrekturbedarf sieht der bpa bei der Frist zum Erreichen des
Sprachniveaus B 2 GeR. Der Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle
Bayern Joachim Görtz fordert, den Einrichtungen und den ausländischen
Mitarbeitern mehr Zeit zu geben: "Gerade in den ersten sechs Monaten
müssen die zugezogenen Fachkräfte viele neue Eindrücke verarbeiten.
Nicht jeder wird es schaffen, die notwendigen sprachlichen
Fortschritte in vollem Umfang zu erreichen. Hier sollte Druck von den
ausländischen Fachkräften genommen werden."
bpa: Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
(bpa) bildet mit mehr als 7.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen, davon
über 900 in Bayern, die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
230.000 Arbeitsplätze und ca. 17.700 Ausbildungsplätze. Das
investierte Kapital liegt bei etwa 18,2 Milliarden Euro.
Pressekontakt:
Joachim Görtz , Leiter der Landesgeschäftsstelle,Tel.: 089-890448320
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