Rheinische Post: Industrie braucht
keine staatliche Hilfe
Kommentar Von Birgit Marschall
Geschrieben am 03-10-2014 |
Düsseldorf (ots) - Kaum mehren sich die Zeichen des
Konjunkturabschwungs, häufen sich die Rufe nach staatlicher
Investitionsförderung oder anderen Instrumenten der
Konjunkturpolitik. Bei den Sozialdemokraten denkt man beispielsweise
an die steuerliche Förderung von Investitionen in die
Energieeffizienz oder etwa daran, den Prozentsatz für die degressive
jährliche Abschreibung von Firmeninvestitionen zu erhöhen. Solchen
Reflexen sollte die Koalition jedoch bis auf Weiteres widerstehen.
Noch zeichnen sich konjunkturelle Bremsspuren nicht etwa wegen einer
rückläufigen Inlandsnachfrage ab, sondern allein im Export.
Allerdings jammert die Industrie auch hier noch auf hohem Niveau:
Noch im Juli erreichten die Exporte ein Allzeithoch von über 100
Milliarden Euro. Nachfragerückgänge gehören zum Konjunkturzyklus, sie
sind kein Grund für schnelle politische Reflexe. Die ab 2015
angestrebte Nullverschuldung im Bundesetat ist zudem mehr als nur ein
Fetisch Merkels und Schäubles. Die schwarze Null ist ein Symbol für
den Erfolg der Sanierung der Euro-Zone nach ihrer größten Krise. Die
Mehrheit der Investoren an den Finanzmärkten würde sofort wieder ins
Grübeln geraten, würde Berlin dieses wichtige Ziel aufgeben.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
550426
weitere Artikel:
- Märkische Oderzeitung: schreibt zu Plänen Schwedens, den Kohleabbau in der Lausitz durch Vattenfall zu stoppen: Frankfurt/Oder (ots) - Im Gegensatz zu den schwedischen
Sozialdemokraten hat die Brandenburger SPD bisher immer erklärt, dass
die Braunkohle auf dem Weg zu den erneuerbaren Energien noch für
unbestimmte Zeit als Brückentechnologie gebraucht werde. Hinter
diesem Argument stehen natürlich die rund 8000 Arbeitsplätze, die die
Braunkohleindustrie in der ansonsten strukturschwachen Lausitz
bietet. Doch jetzt wird sich die Landespolitik wohl intensiv Gedanken
über ein Ausstiegsszenario machen müssen, um diese Arbeitsplätze mit
neuen Ideen mehr...
- Märkische Oderzeitung: schreibt zu GDL/Bahnstreiks: Frankfurt/Oder (ots) - Laut einer Umfrage hat derzeit gut die
Hälfte der Deutschen Verständnis für die Lokführer. Doch unter dem
Eindruck eines länger andauernden Streiks könnte die Stimmung sehr
schnell kippen. Dann könnten die Lokführer zu den Buhmännern der
Nation werden. Die GDL geht ein hohes Risiko ein. Und den
Gewerkschaften insgesamt droht ein schwerer Imageschaden.
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de mehr...
- Südwest Presse: KOMMENTAR · BAHNSTREIK Ulm (ots) - Kampf um die Macht
Bahnkunden in Deutschland stehen vor einer schweren Woche. Die
Lokführer haben mit überwältigender Mehrheit für einen Streik
gestimmt, und GDL-Chef Claus Weselsky donnert in ziemlich überdrehter
Kriegsrhetorik, man werde "durchstreiken bis zum Ende". Nun ist es
das gute Recht jeder Gewerkschaft, ihre Forderungen mit Nachdruck zu
vertreten - selbst wenn Hunderttausende Pendler von Montag an
fluchend im Stau stehen werden. Nicht umsonst heißt es Tarifstreit
und Arbeitskampf. Doch vielleicht fiele mehr...
- WAZ: Erdogan muss Klarheit schaffen
- Kommentar von Gerd Höhler Essen (ots) - Die türkische Regierung kann jetzt Militäreinsätze
in Syrien und im Irak veranlassen und verbündeten Streitkräften die
Nutzung türkischer Militärbasen ermöglichen. Zieht Präsident Erdogan,
der in Ankara das erste und das letzte Wort hat, jetzt also gegen die
Mörderbande des so genannten "Islamischen Staats" in den Krieg? Oder
geht es ihm in erster Linie darum, eine Autonomiezone der syrischen
Kurden an der Grenze zur Türkei zu verhindern? Dann hätte er nicht
nur die Schlächter der IS-Terrormiliz als Nachbarn. Dann könnte mehr...
- Westfalenpost: Tag der Deutschen Einheit Hagen (ots) - Eine ganze Generation ist nun aufgewachsen im
vereinigten Deutschland. Sie kennt die mörderische und
menschenverachtende Trennung mit Stacheldraht und Schießbefehl nicht
mehr aus eigenem Erleben. Vielerorts entlang des einstigen
Grenzstreifens kann man Ost und West nicht mehr voneinander
unterscheiden, und menschlich haben sich Ossis und Wessis mehr
angenähert als Ostfriesen und Oberbayern. Wir können stolz sein und
haben Grund zum Feiern. Oder, in Abwandlung eines Kanzlerinnenwortes
in anderem Zusammenhang: Das haben mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|