Neue Westfälische (Bielefeld): Ausländerpolitik
Klare Ansagen helfen allen
CARSTEN HEIL
Geschrieben am 30-11-2014 |
Bielefeld (ots) - Endlich kommt Bewegung in die Ausländerpolitik.
So konnte es auch nicht weiter gehen. Besonders gut: Diese Bewegung
geschieht in die richtige Richtung. Es ist absolut wünschenswert für
alle Beteiligten, dass Menschen internationaler Herkunft, die sich
gut in Deutschland integriert haben, die eine schulische und
berufliche Ausbildung absolvieren, im Land bleiben können. Unzählige
Fälle gibt es angesichts der geltenden Rechtslage, in denen
ausländische Jugendliche ihren deutschen Freunden entrissen werden,
denen einen vielversprechende Zukunft verbaut wird, weil das Gesetz
darauf besteht, sie in ihre Heimatländer abzuschieben. Auch in OWL
gibt es solche Fälle und diese Zeitung hat wiederholt darüber
berichtet. Sollen sie doch hierbleiben. Wo ist der Schaden? Erst am
Wochenende wurde eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung bekannt,
wonach Migranten mehr in die deutschen Sozialsystem einzahlen, als
sie daraus beziehen. Und das ist nur die kalte ökonomische
Argumentation. Warum sollte ein integrierter, fleißiger junger Mensch
aus seiner deutschen Umgebung gerissen und in sein "Heimatland"
abgeschoben werden, das er im Zweifel nicht mal kennt. Oft sprechen
diese Abgeschobenen nicht mal die Sprache ihres Herkunftslandes. Das
ist unmenschlich. Auch die andere Seite des Vorstoßes ist richtig.
Wer sich als Migrant radikal verhält, nachhaltig gegen die hiesigen
Regeln und Werte verstößt, kriminell und terroristisch wird, hat in
Deutschland nichts zu suchen. Da ist nach Prüfung die
schnellstmögliche Abschiebung möglich zu machen und eine Rückkehr zu
erschweren. "Zuckerbrot und Peitsche" nennt das die grüne Opposition
und meint das kritisch gegenüber dem Gesetzentwurf. Macht nichts,
aber genau so ist es: Zuckerbrot dort, wo es funktioniert, Peitsche
wo es notwendig ist. Es bleibt dann die Entscheidung der Betroffenen,
welchen Weg sie gehen wollen. Klare Ansagen sind jedenfalls besser -
letztlich auch für das Zusammenleben zwischen Deutschen und
Einwanderern - als ein falsch verstandener Kuschelkurs und ewiges
Verständnis für jedes Missbenehmen.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
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