Rheinische Post: Gesamtmetall kritisiert "Kraftmeierei" der IG Metall
Geschrieben am 02-05-2016 |
Düsseldorf (ots) - Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat die
Drohung der IG Metall, ihre Mitglieder ohne Nachbesserung des
Arbeitgeberangebots zu einer Urabstimmung und unbefristeten Streiks
aufzurufen, kritisiert. Hauptgeschäftsführer Oliver Zander sagte der
in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe): "Nach
den zwei alternativen Arbeitgeberangeboten tragen Kraftmeierei und
Streikdrohungen der IG Metall zur notwendigen Kompromissfindung
leider nichts bei."
Das Angebot enthalte wegen der niedrigen Inflation einen hohen
Reallohnzuwachs für die Mitarbeiter. Zudem sei der
Produktivitätszuwachs sehr gering. "Das Angebot ist also fair und
gerecht", sagte der Arbeitgebervertreter. Den Vorwurf von
IG-Metall-Chef Jörg Hofmann, dass allein die Dividendenzahlung der
vier größten Branchenkonzern reiche, um die Forderung zu begleichen,
ließ Zander nicht gelten: "Der Hinweis auf die Dividenden ist
irrelevant für die Tarifrunde, denn Dividenden steigen und sinken je
nach dem Ergebnis des Geschäftsjahres im Unternehmen. Nach dieser
Logik würden dann auch die Löhne mal steigen und mal sinken."
Außerdem habe Hofmann vergessen zu erwähnen, dass in manchen
Unternehmen bereits Sonderprämien in Rekordhöhen an die Mitarbeiter
gezahlt wurden. "Der Flächentarifvertrag mit hoher Tarifbindung
funktioniert nur, wenn Mindestbedingungen tarifiert werden, sonst
entsteht Tarifflucht", warnte der Gesamtmetall-Vertreter.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
590106
weitere Artikel:
- Stuttgarter Nachrichten: zum AfD-Parteitag in Stuttgart Stuttgart (ots) - War dieses Stuttgarter Wochenende eines aus dem
Zukunftslabor der Republik? So sieht es aus. Denn mit beklemmender
Penetranz haben die auseinanderstrebenden Kräfte in der Gesellschaft
ihr Erstarken sichtbar gemacht. Der Bundesparteitag der AfD und seine
tumultarischen Begleiterscheinungen und am Rande auch die zentrale
DGB-Kundgebung zum 1. Mai markieren den Trend: mehr
Polarisierung, mehr Härte. Der ist nicht neu, sondern sichtbar seit
Monaten während der Pegida-Aufmärsche in ostdeutschen Städten,
erlebbar mehr...
- Weser-Kurier: Kommentar von Moritz Döbler über den Fall René Marc S. in Bremen Bremen (ots) - Er hat sich einem mörderischen Islamismus
verschrieben und lässt keinerlei Respekt für den Rechtsstaat
erkennen. Daran hat seine Haftzeit offenkundig nichts geändert, im
Gegenteil. Aktuell wird René Marc S. verdächtigt, an einem
Mordkomplott gegen andere Salafisten beteiligt zu sein. Er ist ein
erklärter Feind der Demokratie, und er hat eine politische Mission.
Es ist daher nicht abwegig, dass er die Prügel, die er im
Polizeigewahrsam bekommen hat, provoziert haben könnte: um sich als
Opfer zu stilisieren. Für diese mehr...
- Badische Zeitung: AfD-Parteitag / Auf in den Kulturkampf
Kommentar von Thomas Steiner Freiburg (ots) - Die "Alternative für Deutschland" hat in
Stuttgart einen Kulturkampf an mehreren Fronten ausgerufen. Auch wenn
das Programm, das sie sich gab, in Teilen noch Stückwerk ist - die
Richtung ist klar: Die Rechtskonservativen wollen die Republik
umkrempeln. Sie wollen eine Zukunft, die ein Zurück ist. (...) Aber
die Einheitskultur, die die AfD will, wäre nur mit Zwang und Druck zu
erreichen. Es ist konsequent, wenn Parteien, die diese Republik
geprägt haben, mit der AfD nichts zu tun haben wollen - zu erleben
etwa von mehr...
- Lausitzer Rundschau: Zum Parteitag der AfD / Die wird man so einfach nicht los Cottbus (ots) - Es gab und gibt bei den etablierten Parteien die
Hoffnung, die AfD werde sich bald wieder zerlegen oder ins
Sektiererische abgleiten. Denn bisher ist in Deutschland noch jeder
Versuch einer Parteineugründung auf der rechten Seite an sich selbst
gescheitert. Seit dem Stuttgarter Parteitag ist die
Wahrscheinlichkeit dafür sehr viel geringer geworden. Die AfD strotzt
vor Selbstbewusstsein, sie hat eine außerordentlich motivierte Basis,
sie wird getragen von einer Erfolgswelle und sie gibt sich nach außen
hin sehr geschlossen. mehr...
- Badische Neueste Nachrichten: zu AfD
Kommentar von Martin Ferber Karlsruhe (ots) - Der Kampf gegen den Islam wirkt
identifikationsstiftend und unterscheidet die AfD grundlegend vom
politischen Establishment. Im Wahljahr 2017 wird sie daher dieses
Thema in den Mittelpunkt stellen. Weil die Regierungsparteien längst
reagiert und das Strafrecht wie das Asylrecht deutlich verschärft
haben, muss die AfD immer noch lauter, schriller und radikaler
werden. Die Partei spielt dabei mit dem Feuer. Um wahrgenommen zu
werden, spaltet sie die Gesellschaft. Mit fatalen Folgen: Es droht
das Ende der Konsensgesellschaft, mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|