Stuttgarter Zeitung: Kommentar: Brüssel-Korrespondent Markus Grabitz über die Pflicht, Europa zu stärken
Geschrieben am 29-06-2016 |
Stuttgart (ots) - Auch jeder Bürger ist gefragt. Es gilt, im
Kleinen, in der Diskussion im Bekanntenkreis Europa zu verteidigen.
Zugegeben, die Strukturen der EU sind etwas unübersichtlich. Doch der
aufgeklärte Wähler sollte sich schon die Mühe machen, mehr Durchblick
zu bekommen. Wer näher hinschaut, erkennt, dass die EU kein
Demokratiedefizit hat. Das Europaparlament ist machtvoll, die
Abgeordneten haben bei der Auswahl der Kommissare mehr mitzureden als
der Bundestag bei der Kabinettsliste. Geldverschwendung? Der Haushalt
der EU hat nur halb so viele Milliarden wie der Bundesetat.
EU-Bürokraten? Die Kommission hat weniger Mitarbeiter als die
Stadtverwaltung von München. Es ist höchste Zeit, dass das
Europa-Bashing aufhört.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
594013
weitere Artikel:
- Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Anschlag von Istanbul Bielefeld (ots) - Der Anschlag von Istanbul ist in vielerlei
Hinsicht eine Katastrophe. Der Tod von mehr als 40 Menschen ist zu
beklagen; die Mörder unter dem Label des »Islamischen Staates« (IS)
verlegen sich immer mehr darauf, westliche oder westlich
orientierte Metropolen zu terrorisieren; das Attentat trifft die
Türkei - das klingt zynisch, weil es für Anschläge keine »günstigen
Zeitpunkte« gibt - zu einem politisch ungünstigen Zeitpunkt. Einen
Tag vor dem Angriff auf den Flughafen in Istanbul hat die Türkei
Signale der mehr...
- Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Brexit und zur EU Bielefeld (ots) - Die Wehmut des Abschieds passte nicht zur
Realität. Denn die weihevollen Erinnerungen einiger europäischer
Staats- und Regierungschefs konnten die erneute tiefe Verärgerung
nicht überdecken. Dass der britische Premier David Cameron es wagte,
auch nach dem nunmehr feststehenden Brexit mit leeren Händen bei den
EU-Partnern in Brüssel aufzutauchen, hat die Wut auf den Mann, der
dieses Referendum zu verantworten hat, nur noch angeheizt. Der
Konservative konnte nichts vorweisen: keinen Plan, kein Ziel, keinen
Vorschlag mehr...
- Rheinische Post: Kommentar /
Die Bauern sind am Zug
= Von Jan Drebes Düsseldorf (ots) - Die Bundeskanzlerin hat recht, wenn sie
feststellt, dass die Bauern nicht für alle Verwerfungen auf dem
Agrarmarkt aufkommen müssen. Gemeint hatte sie die Milchbauern, die
sich aufgrund niedriger Preise in einer schweren Krise befinden.
Hofbetreiber fürchten um ihre Existenz, können kaum mehr mithalten im
Wettbewerb. Und das Vertriebssystem aus Erzeugern, Molkereien und
Handel ist komplex, vom einzelnen Landwirt nicht steuerbar.
Liquiditätshilfen könnten die Lage vorerst entschärfen - aber nicht
lange. Es wäre mehr...
- Rheinische Post: Kommentar /
Vereint gegen den IS
= Von Eva Quadbeck Düsseldorf (ots) - Der türkische Präsident trägt Mitschuld daran,
dass sich der IS-Terror in seinem Land ausbreiten konnte. So lange
der IS ihm als Machtinstrument gegen die Kurden diente, bekämpfte
Erdogan die Terroristen nicht konsequent. Nun ist der IS in der
Türkei so stark, dass er den inneren Frieden dort gefährden kann. Ein
schulterzuckendes "selbst Schuld" hilft nun aber niemandem weiter.
Auch die Europäer tun sich keinen Gefallen, wenn sie den IS in der
Türkei nur als dortiges Problem betrachten. Der IS ist eine
internationale mehr...
- Rheinische Post: Kommentar /
Großbritannien muss Partner bleiben
= Von Martin Kessler Düsseldorf (ots) - Der amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger
Gary S. Becker hat herausgefunden, dass die Scheidungen in den USA
einen höheren ökonomischen Schaden verursachten als manche
Wirtschafts- und Finanzkrise. Das könnte auch für den Rosenkrieg
zwischen Großbritannien und der EU zutreffen, die mit Abstand
teuerste Scheidung der Welt. Deshalb sollte die Vernunft der
Beteiligten die emotionalen Folgen der Trennung eindämmen. Sonst
haben beide am Ende einen höheren Schaden als nötig. Die offenbar von
Ärger und Hass getriebenen mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|