Rheinische Post: Kommentar: Das Kungel-Kartell
Geschrieben am 17-11-2016 |
Düsseldorf (ots) - Die Automobil-Industrie ist das Rückgrat der
deutschen Wirtschaft. Sie sorgt für Arbeitsplätze, Steuern,
Wohlstand. Insofern ist es nachvollziehbar, dass sich die Politik für
die Auto-Industrie stark macht - die Hersteller müssen mit den alten
Motoren Gewinne erwirtschaften, die sie für Investitionen in neue
Technologien brauchen. Denn die Branche steht vor Herausforderungen:
Digitalisierung und der Trend zu Elektroautos setzen sie unter Druck.
Für E-Autos werden weniger Teile gebraucht als für Fahrzeuge mit
Verbrennungsmotor, für digitale Geschäftsmodelle vermutlich weniger
Fahrzeuge. Die Grenze ist jedoch überschritten, wenn Industriepolitik
zulasten von Gesundheit und Geldbeutel der Bürger geht.
Verkehrsminister Dobrindt scheint das egal zu sein - und weder
Verbraucherschutzminister Maas noch Umweltministerin Hendricks haben
offenbar die Macht, dieses Kungel-Kartell aufzubrechen. Man kann
diesen Weg der Industriepolitik weitergehen, aber dann sollte man dem
Bürger sagen, dass seine Interessen weniger wiegen als die von
Mercedes und Co. Das wäre wenigstens ehrlich.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
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