SPD-Fraktionsvorsitzende Nahles sieht Union vor Gesprächen um Regierungsbildung geschwächt
Geschrieben am 08-12-2017 |
Bonn (ots) - Die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Andrea
Nahles, sieht die Union bei den bevorstehenden Gesprächen über eine
mögliche Regierungsbildung geschwächt. "Mir fehlt ein bisschen das
Zutrauen in die Verhandlungsführung auf der anderen Seite. Seehofer
hat jetzt Söder im Rücken, Frau Merkel hat eine Menge an
Unterströmungen in ihrer eigenen Partei, die sie auch in Frage
stellen", sagte Nahles im Interview mit dem Fernsehsender phoenix am
Rande des SPD-Bundesparteitages in Berlin.
Auch könne sie bei der Union keine klare Linie erkennen. "Ich bin
nicht ganz sicher, was wollen die denn eigentlich", sagte Nahles. Die
SPD hingegen habe beim Parteitag "lange diskutiert und Punkte
festgelegt, die für uns wichtig und essenziell sind", so Nahles. Die
Ausgangslage unterscheide sich von der Situation nach der
Bundestagswahl 2013. "Wir haben die gescheiterten
Regierungsbildungsversuche von Frau Merkel auf der einen Seite, auf
der anderen Seite hat die große Koalition, haben beide Parteien,
verloren bei der Wahl. Das heißt, es kann kein 'Weiter so' geben."
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de
Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
617946
weitere Artikel:
- Aachener Zeitung: Welcher Kontrast!
Überzeugender Karlspreisträger: Emmanuel Macron
Bernd Mathieu Aachen (ots) - Leute, die Visionen haben, müssen nicht, wie einst
Helmut Schmidt meinte, zum Arzt. Man sollte in Zeiten des politischen
Kleinstpepitas, Beispiel Jamaika-Sondierungen, nach Visionären
fahnden; denn sie verfolgen ein Ziel. Sie entwickeln eine
Vorstellung. Sie betreten mit ersten Schritten einen Weg. Sie
orientieren sich nach vorne. Sie beschreiben Meilensteine, die
erreichbar sein werden, und sie möblieren mit kühnen Gedanken
Traumschlösser, die sich teilweise dann doch als zu ambitioniert
erweisen. Aber sie tun was! mehr...
- SPD-Vorsitzender Martin Schulz: Nächste Woche entscheidet sich, ob sondiert wird Bonn (ots) - Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz erwartet in der
kommenden Woche eine Entscheidung darüber, ob es Sondierungsgespräche
mit der Union über eine erneute Große Koalition geben wird. "Ich
glaube, dass wir nächste Woche ausloten, ob Sondierungen Sinn machen.
Wenn sie Sinn machen, werden wir sondieren, wenn sie keinen Sinn
machen, werden wir nicht sondieren. Aber ich glaube schon, dass das
in der nächsten Woche klar wird", sagte Schulz im Gespräch mit dem
Fernsehsender phoenix am Rande des SPD-Bundesparteitages in Berlin.
mehr...
- Mitteldeutsche Zeitung: zum SPD-Parteitag Halle (ots) - Dass sie der Parteispitze nur begrenzt über den Weg
trauen, haben die Delegierten des SPD-Bundesparteitages gezeigt: Sie
legten Wert darauf, dass es, anders als von der Parteispitze
ursprünglich geplant, nach Sondierungen mit der Union einen
Sonderparteitag gibt - um die Spitze kontrollieren zu können. Und sie
haben den Wunsch-Generalsekretär des Parteichefs, Lars Klingbeil, nur
mit einem mäßigen Ergebnis von 70,6 Prozent gewählt.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de mehr...
- Mitteldeutsche Zeitung: den Ergebnissen der Innenministerkonferenz Halle (ots) - Es schien vor ein paar Jahren noch unvorstellbar,
dass afghanische Flüchtlinge aus Deutschland abgeschoben werden
könnten. Tatsächlich finden derartige Flüge jetzt statt. In ihnen
sitzen meist Straftäter oder solche, die mal welche werden könnten.
Ähnliches könnte bald auch mit Syrern geschehen. Die AfD will das.
Und Unionsländer mit hohem AfD-Stimmenanteil wie Sachsen oder Bayern
wollen zumindest die Frist verkürzen, innerhalb derer Abschiebungen
ausgeschlossen sind. Damit deutet sich eine Kehrtwende an.
Pressekontakt: mehr...
- Allg. Zeitung Mainz: Spielregeln / Kommentar von Mario Thurnes zu Negativzinsen Mainz (ots) - Die Argumentation des Landgerichts Tübingen ist
nachvollziehbar: Wenn ein Konto neu abgeschlossen wird und
Negativzinsen sind ein Teil des Vertrags, dann ist das eine
Entscheidung, die der Kunde selbst verantwortet. Werden aber erst
nachträglich Zinszahlungen auf ein Vermögen eingeführt, bricht das
die vereinbarten Spielregeln und das Handeln der Bank ist fragwürdig.
Nur: Was ist die Wahl der Kunden? Die Geldhäuser brauchen neue
Finanzierungsmodelle. Seien es pauschale Gebühren für ein Konto,
welche für Überweisungen mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|