Bekenntnis zum Kampf gegen Cyberangriffe unterzeichnet- 34 führende Unternehmen versprechen gleichen Schutz für alle Kunden weltweit
Geschrieben am 17-04-2018 |
Unternehmen von allen Ebenen der Internetkommunikation bekennen
sich zum Kampf gegen den Missbrauch ihrer Technologie; Versprechen
für den Schutz aller Kunden, unabhängig von Nationalität,
geografischer Herkunft oder Motivation hinter einem Angriff.
Redmond, Washington (ots/PRNewswire) - Am Dienstag haben 34
weltweit tätige Technologie- und Sicherheitsunternehmen einen
Cybersecurity Tech Accord (http://www.cybertechaccord.org/)
unterzeichnet, bei dem es sich um eine zukunftsweisende Vereinbarung
der bislang größten Gruppe von Unternehmen zum Schutz aller Kunden,
egal wo, vor bösartigen Angriffen durch cyberkriminelle Unternehmen
oder Nationalstaaten handelt. Zu den 34 Unternehmen gehören ABB, Arm,
Cisco, Facebook, HP, HPE, Microsoft Corp., Nokia, Oracle und Trend
Micro und alle zusammen repräsentieren die Technologie, die die
weltweite Internetkommunikation am Laufen hält und die
Informationsinfrastruktur dafür bildet.
"Die verheerenden Angriffe der letzten Jahre haben gezeigt, dass
es bei der Cybersicherheit nicht bloß darum geht, was irgendein
einzelnes Unternehmen tun kann, sondern auch darum, was wir alle
gemeinsam tun können", sagte der Präsident von Microsoft, Brad Smith.
"Dieses Abkommen des Technologiesektors wird uns dabei helfen, einen
geregelten Weg hin zu wirksameren Maßnahmen für eine Zusammenarbeit
und für den Schutz von Kunden auf der ganzen Welt zu beschreiten."
Die Unternehmen haben sich auf Maßnahmen in vier Bereichen
geeinigt.
Stärkere Abwehr
Die Unternehmen werden Maßnahmen für eine stärkere Abwehr von
Cyberattacken bündeln. In diesem Rahmen und aufgrund der Einsicht,
dass jeder Schutz verdient, haben die Unternehmen sich darauf
verständigt, alle Kunden weltweit zu schützen, ungeachtet der
Motivation, die sich hinter einer Online-Attacke verbirgt.
Keine Angriffe
Die Unternehmen werden Regierungen nicht dabei helfen,
Cyberangriffe durchzuführen, und werden Schutz vor Manipulation oder
unrechtmäßiger Ausnutzung ihrer Produkte und Dienste auf jedweder
Stufe der Technikentwicklung, des Designs und des Vertriebs bieten.
Aufbau von Kapazitäten
Die Unternehmen werden mehr dafür tun, dass Entwickler,
Privatanwender und Betriebe, die ihre Technologien nutzen, mehr
Einflussmöglichkeiten haben, damit diese besser in der Lage sind,
sich selbst zu schützen. Das könnte die gemeinsame Arbeit an neuen
Sicherheitsstandards und neuen Funktionalitäten umfassen, die
Unternehmen in ihren eigenen Produkten und Diensten einsetzen können.
Gemeinsames Handeln
Die Unternehmen werden bestehende Beziehungen weiter ausbauen und
gemeinsam neue formelle und informelle Partnerschaften mit der
Industrie, der Zivilgesellschaft und Sicherheitsforschern aufbauen,
damit die technische Zusammenarbeit verbessert, die Offenlegung von
Sicherheitslücken koordiniert, Bedrohungen anderen mitgeteilt und die
Möglichkeit, dass Schadprogramme in das weltweit Netz gelangen
können, minimiert werden können.
Es könnte sein, dass die Unternehmen bereits vor dem Abkommen
einigen oder allen hier aufgestellten Prinzipien gefolgt sind oder
dass sie diesen gefolgt sind, ohne dass sie sich öffentlich dazu
bekannt haben, aber diese Vereinbarung stellt ein öffentlich
gemachtes Bekenntnis zur Zusammenarbeit bei den Bemühungen in Sachen
Cybersicherheit dar. Der Tech Accord ist offen für den Beitritt
weitere Unterzeichner aus der Privatwirtschaft, ganz gleich, ob große
oder kleine Unternehmen, und unabhängig von der Branche,
vorausgesetzt diese sind vertrauenswürdig, verfügen über hohe
Standards bei der Cybersicherheit und bekennen sich uneingeschränkt
zu den Prinzipien des Abkommens.
"Die Folgen von Cyberbedrohungen für die reale Welt haben sich
jetzt schon wiederholt gezeigt. Wir müssen uns als Branche
zusammentun, um Cyberkriminelle zu bekämpfen und um zukünftige
Angriffe zu unterbinden, damit nicht noch mehr Schaden entsteht",
sagte Kevin Simzer, Chief Operating Officer von Trend Micro.
Die Opfer von Cyberattacken sind Betriebe und Organisationen jeder
Größe, wobei die wirtschaftlichen Verluste bis 2022 auf bis zu 8
Billionen US-Dollar geschätzt werden.* Neben anderen Störungen und
Sicherheitsrisiken haben die jüngsten Cyberangriffe kleine
Unternehmen dazu gezwungen, ihren Betrieb einzustellen, Krankenhäuser
mussten Operationen verschieben und Behörden konnten ihre
Dienstleistungen nicht mehr bereitstellen.
"Der Tech Accord wird dabei helfen, die Integrität von einer
Billion mit dem Internet verbundener Geräte zu schützen, die nach
unserer Einschätzung in den nächsten 20 Jahren im Einsatz sein
werden", sagte Carolyn Herzog, Chefjustiziarin von Arm. "Das Abkommen
bringt die Mittel, das Wissen und die Vorstellungen von einigen der
weltweit wichtigsten Technologieunternehmen in Einklang, damit der
Aufbau einer vertrauenswürdigen Grundlage für die Anwender von
Technologie, die enorm von einer sicher vernetzten Welt profitieren,
unterstützt wird."
Unternehmen, die das Abkommen unterzeichnet haben, wollen erstmals
während der auf Sicherheitsfragen abgestellten RSA Conference
zusammenkommen. Die Konferenz wird in San Francisco stattfinden und
sich in erster Linie mit dem Aufbau von Kapazitäten und gemeinsamen
Aktionen beschäftigen. Zu den zukünftigen Aktionen könnte die
gemeinsame Entwicklung von Richtlinien oder von für einen breit
angelegten Einsatz geeigneten Funktionalitäten ebenso gehören wie die
Weitergabe von besonderen Bedrohungen und deren gemeinsamer
Bekämpfung. Auf diesem Weg soll die Online-Welt ein sicherer Ort für
Menschen und Betriebe überall werden und es sollen das Versprechen
von Technologie und die Vorteile, die diese der Gesellschaft zu
bieten hat, aufrechterhalten werden.
Unterzeichner des Cybersecurity Tech Accord:
- ABB - Bitdefender - Cisco
- Arm - BT - Cloudflare
- Avast! - CA Technologies - DataStax
- Dell - HPE - SAP
- DocuSign - Intuit - Stripe
- Facebook - Juniper Networks - Symantec
- Fastly - LinkedIn - Telefonica
- FireEye - Microsoft - Tenable
- F-Secure - Nielsen - Trend Micro
- GitHub - Nokia - VMware
- Guardtime - Oracle
- HP Inc. - RSA
Informationen zum Cybersecurity Tech Accord
Der Cybersecurity Tech Accord ist ein öffentliches Bekenntnis von
34 weltweit tätigen Unternehmen, mit dessen Hilfe Bürger im Internet
geschützt und dort gestärkt werden sollen. Zudem geht es um die
Verbesserung der Sicherheit, der Stabilität und der Resilienz des
Cyberspace. Erfahren Sie mehr unter www.cybertechaccord.org.
* Verlustangaben gelten kumulativ für einen Zeitraum von fünf
Jahren von 2017-2022. James Moar; Juniper Research: The Future of
Cybercrime & Security: Enterprise Threats & Mitigation 2017-2022 (htt
ps://www.juniperresearch.com/researchstore/innovation-disruption/cybe
rcrime-security/enterprise-threats-mitigation) (Die Zukunft der
Internet- Kriminalität und -Sicherheit: Gefahren für Unternehmen und
wie diese gemildert werden können, für den Zeitraum 2017-2022) (25.
April 2017); https://www.juniperresearch.com/researchstore/innovation
-disruption/cybercrime-security/enterprise-threats-mitigation
Video - https://www.youtube.com/watch?v=ZfCUXq4V6ZY
Pressekontakt:
WE Communications für den Cybersecurity Tech Accord
(425) 638-7777
rrt@we-worldwide.com
Original-Content von: Cybersecurity Tech Accord, übermittelt durch news aktuell
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