Westfalen-Blatt: Kommentar zum Antisemitismus im Sport
Geschrieben am 10-03-2019 |
Bielefeld (ots) - Die Solidarität, die Almog Cohen nach dem gegen
ihn gerichteten Hass-Tweet erfahren hat, ist groß. Doch beruhigen
kann das kaum. Denn der Hass, der dem israelischen Fußballer
entgegenschlug, ist nur ein Bruchteil dessen, dem sich jüdische
Bürger auch im Jahr 2019 in Deutschland ausgesetzt sehen. Der Sport
bildet da keine Ausnahme. Immer wieder beklagen Mitglieder jüdischer
Sportvereine verbale oder körperliche Übergriffe. Ausgelebter
Rassismus ist offensichtlich aber nicht nur in unteren Fußballligen
ein wesentlicher Teil des Amüsements bestimmter Teile der deutschen
Gesellschaft. Auch in der Regionalliga Nordost gab es an diesem
Wochenende einen traurigen Höhepunkt. Im Chemnitzer Stadion huldigten
Zuschauer mit einer Schweigeminute einem der führenden Köpfe der
lokalen Neonaziszene, der verstorben war. Der Deutsche Fußballbund
hat sich in diesem Themenfeld klar positioniert - nicht nur mit der
Vergabe des Julius-Hirsch-Preises seit dem Jahr 2005. Noch besser
wäre es, wenn der DFB international mehr Druck ausüben würde. Denn
Mitglied der Fifa ist auch der Iran, ein Land, wo Antisemitismus
sogar Teil der Staatsdoktrin ist.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
677646
weitere Artikel:
- Rheinische Post: Bär: Deutschland kann Weltmarktführer bei Flugtaxis werden Düsseldorf (ots) - Digitalisierungs-Staatsministerin Dorothee Bär
(CSU) hält trotz großer Konkurrenz aus China und den USA eine
deutsche Weltmarktführerschaft bei der Entwicklung von Flugtaxis für
möglich. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass Europa sowohl bei der
Entwicklung von Flugtaxis als auch bei der Regulierung die Nase vorn
haben kann. Mein Ziel ist es jedenfalls, dass Deutschland in dieser
neuen Technologie Weltmarktführer wird", sagte Bär der Düsseldorfer
"Rheinischen Post" (Montag). "Wir haben hier sehr starke Unternehmen mehr...
- Rheinische Post: CDU-Europaabgeordneter Voss warnt vor Scheitern der Urheberrechtsreform Düsseldorf (ots) - Der CDU-Europaabgeordnete Axel Voss hat vor
einem Scheitern der europäischen Urheberrechtsreform gewarnt. "Wenn
es uns nicht gelingt, das Gesetz Ende März im Europäischen Parlament
zu verabschieden, dann sehe ich schwarz", sagte Voss der Düsseldorfer
"Rheinischen Post" (Montag). In der nächsten Wahlperiode werde es
kaum noch möglich sein, gegen die dann sicherlich stärkeren
anti-europäischen Kräfte überhaupt noch eine für Europa sinnvolle
Regelung durchzusetzen, betonte Voss, der Berichterstatter des
EU-Parlaments mehr...
- Mitteldeutsche Zeitung: Strukturwandel in Mitteldeutschland/ Dalbert will Modellregion für Erneuerbare Energien Halle (ots) - Halle. Sachsen-Anhalts Umweltministerin Claudia
Dalbert (Grüne) will aus der Braunkohleregion in Mitteldeutschland
eine Zukunftsregion der Erneuerbaren Energien machen und setzt dabei
vor allem auf Wasserstoff. "Ich möchte eine Wasserstoff-Modellregion
Mitteldeutschland etablieren. Sie umfasst dabei die gesamte
Wertschöpfungskette von Erzeugung, Transport und Speicherung bis hin
zur Verwertung von Wasserstoff", schreibt Dalbert in einem
Gastbeitrag für die Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). "Ziel
ist die großflächige mehr...
- Mitteldeutsche Zeitung: Unkrautvernichter/ Sachsen-Anhalt/ Erste Städte verbannen Glyphosat Halle (ots) - Halle. Im Streit um den Unkrautvernichter Glyphosat
setzen erste Kommunen in Sachsen-Anhalt im Alleingang auf Verbote.
Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Nach Studien von Experten steht das weit
verbreitete Pestizid unter Verdacht, krebserregend zu sein. Nun
handeln erste Städte: Weißenfels (Burgenlandkreis) erließ zuletzt ein
Totalverbot auf allen Flächen der Stadt - nicht nur für Gärten,
Friedhöfe und Garagenkomplexe, sondern auch für Ackerland. Es gilt
für alle Pächter mehr...
- NOZ: Simone Lange lehnt Nachfolge von Sahra Wagenknecht bei "Aufstehen" ab Osnabrück (ots) - Simone Lange lehnt Nachfolge von Sahra
Wagenknecht bei "Aufstehen" ab
Flensburger Oberbürgermeisterin will nicht an die Spitze der
linken Sammelbewegung rücken
Flensburg Simone Lange will nicht den Platz von Sahra Wagenknecht
an der Spitze der linken Sammelbewegung "Aufstehen" übernehmen. In
der "Neuen Osnabrücker Zeitung" und im "Flensburger Tageblatt"
kommentierte die Flensburger Oberbürgermeisterin (SPD) die Nachricht
vom Rückzug Wagenknechts aus der Führung der Bewegung mit den Worten:
"Das heißt jetzt mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|