Rheinische Post: FDP verpasst Chance
Kommentar Von Thomas Reisener
Geschrieben am 07-04-2019 |
Düsseldorf (ots) - Die FDP will Klimaschutzpartei werden. Die Welt
retten sollen allerdings nicht Tempolimits oder rationalisierte
Langstreckenflüge, wie es die Grünen fordern, sondern der technische
Fortschritt, der Klimaschutz ohne Komfortverzicht ermöglicht. Die
neue Klimaschutz-Strategie, auf die die Liberalen sich am Wochenende
bei ihrem Landesparteitag in Duisburg geeinigt haben, ist nicht
verwerflich. Besonders originell ist sie allerdings auch nicht. Schon
deshalb nicht, weil das Jahr 2019 als Termin für den liberalen
Themenschwerpunkt etwas willkürlich - um nicht zu sagen: spät -
gewählt wirkt. Dabei lag die Alternative auf der Hand. NRW beklagt
gerade einen der schlimmsten Fälle von Kindesmissbrauch in der
Landesgeschichte. Mitverantwortlich ist ein eklatantes Versagen von
Jugendämtern und Polizei. Der landespolitische Reformbedarf ist also
unübersehbar. Obwohl er Kinder- und Jugendminister ist, hat
Landesparteichef Joachim Stamp diesem Thema in seiner rund
einstündigen Rede nicht mal eine ganze Minute gewidmet. Seine
Reformvorschläge hätten dem Parteitag gut getan. Und den Kindern
auch.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
681642
weitere Artikel:
- Rheinische Post: Enteignungen sind Unsinn
Kommentar Von Gregor Mayntz Düsseldorf (ots) - Die Situation der Mieter darf niemand auf die
leichte Schulter nehmen. Wo sich vernünftiges Wohnen immer weniger
leisten können, geht mittelfristig das Vertrauen in das Funktionieren
der Demokratie verloren. Die Politik tut deshalb gut daran, die
Anreize für den Wohnungsbau zu erhöhen. Denn die Preise steigen nicht
nur, weil es mehr Menschen in die Städte zieht, sondern auch, weil es
nicht genügend Wohnraum gibt. In der aktuellen Debatte ist nicht nur
das Einmaleins von Angebot und Nachfrage, sondern auch das Einmaleins mehr...
- Westfalen-Blatt: Kommentar zu bezahlbarem Wohnraum Bielefeld (ots) - Explodierende Mieten, schwindelerregend hohe
Immobilienpreise: Die eigenen vier Wände - ob zur Miete oder zum Kauf
- werden für immer mehr Menschen zum Luxusgut. Die Kosten für das
Zuhause steigen vielerorts deutlich schneller als die Löhne. Immer
öfter müssen Menschen mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für
die Miete ausgeben - und reißen damit die von Experten definierte
kritische Grenze. Weil dann zu wenig Geld zum Leben bleibt. Die
Wohnungsnot vor allem in vielen Großstädten hat eine Spirale in Gang
gesetzt, mehr...
- Westfalen-Blatt: Kommentar zur geringen Getreideernte Bielefeld (ots) - Es fehlen 30 Millionen Tonnen Getreide: Noch vor
einem Jahrhundert hätte das Hungersnöte in den betroffenen Regionen
nach sich gezogen. Heutzutage sichern globaler Handel und eine hoch
technisierte Landwirtschaft die Versorgung selbst in Dürrejahren.
Das ist ein Fortschritt, für den der moderne Mensch dankbar sein
sollte. Doch es gibt ein Problem: Je mehr Menschen in wirtschaftlich
weit entwickelten Regionen leben, desto größer wird der Hunger nach
mehr - vor allem nach mehr Fleisch. China ist das ein Musterbeispiel. mehr...
- Badische Zeitung: Rentenpflicht für Selbständige: Kein Rezept gegen Armut / Tagesspiegel von Hannes Koch Freiburg (ots) - Die Pflicht zur Rente stellt eine verbindliche
Aufforderung dar, an die Zukunft zu denken. Ob sie auch für
Selbständige mit kleinen Einkommen eine Verbesserung bringt, ist aber
zu bezweifeln. Kleine Verdienste erwirtschaften selbst in Jahrzehnten
der Einzahlung nur Renten, von denen man nicht vernünftig leben kann.
Eine Versicherungspflicht verhindert Altersarmut nicht. Es sei denn,
Beiträge von Geringverdienern werden vom Staat oder durch Beiträge
von Arbeitgebern aufgestockt. http://mehr.bz/bof8475
Pressekontakt: mehr...
- Rheinische Post: CSU rät Grünen, mit Enteignungen am Prenzlauer Berg zu beginnen Düsseldorf (ots) - Die CSU hat die Grünen wegen ihrer
Enteignungs-Äußerungen scharf kritisiert. "Grünen-Chef Robert Habeck
hat mit seiner Sympathie für Enteignungen jegliche Orientierung
verloren", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume der Düsseldorfer
"Rheinischen Post" (Montag). Sozialistische Ideen hätten noch
nirgendwo funktioniert, sagte Blume "Das einzige Rezept, das mehr
Wohnraum schafft, heißt Bauen, Bauen, Bauen", unterstrich der
CSU-Politiker. Wenn Habeck es ernst meine, dann könne er "mit seiner
Enteignungsidee ja mal mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|