MEDI beglückwünscht Bayerischen Hausärzteverband zur erfolgreichen Korbveranstaltung
Geschrieben am 31-01-2008 |
Stuttgart (ots) - Der Vorsitzende von MEDI Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner, gratuliert dem Bayerischen Hausärzteverband und dessen Landeschef Dr. Wolfgang Hoppenthaller zu der erfolgreichen Systemausstiegs-Veranstaltung gestern Abend in Nürnberg. "Wir freuen uns über den überwältigenden Zuspruch der bayerischen Hausärzte trotz des heftigen Gegenwinds von Seiten der KV Bayerns und der bayerischen Landesregierung und werden den bayerischen Hausärzteverband bei seinem weiteren Vorgehen voll unterstützen", so Baumgärtner.
Der Bayerische Hausärzteverband (BHÄV), der im letzten Sommer zu der nun seit knapp zwei Jahren bestehenden "Arbeitsgruppe Systemausstieg" gestoßen ist, habe sich von Beginn an engagiert beteiligt und den kollektiven Systemausstieg zielstrebig forciert. "Die Korbveranstaltung in Nürnberg war ein wichtiger Schritt, die kollektive Zulassungsrückgabe der Ärzte voranzubringen und den dringenden Wunsch der Kollegen nach einer Veränderung umzusetzen", bilanziert Baumgärtner. Er versichert dem BHÄV, dass der MEDI Verbund alles dafür tun werde, um Gegenbewegungen von Systemausstiegsgegnern in den Grenzgebieten von Bayern und Baden-Württemberg zu unterbinden. "Wenn beispielsweise ein Großteil der Ärzte im bayerischen Neu-Ulm seine Kassenzulassung kollektiv abgeben möchte, werden wir an die Ärzte im baden-württembergischen Ulm appellieren, die Versorgung der bayerischen Patienten nicht zu übernehmen", erklärt der MEDI Chef.
"Ab Februar werden wir in Baden-Württemberg mit den Korbmodellen beginnen", kündigt Baumgärtner an. Dennoch hält MEDI an seiner Doppelstrategie - kollektiver Systemausstieg und Verhandlungen zu Verträgen nach Paragraph 73 b und c SGB V - nach wie vor fest. "Die Umsetzung der 73er-Verträge wäre der freundliche Ausstieg aus dem System, die kollektive Rückgabe der Kassenzulassung dagegen der konfliktive", erklärt der MEDI Vorsitzende.
Nach den landesweiten regionalen Veranstaltungen im Februar und März wird MEDI am 16. April eine Großveranstaltung nach bayerischem Vorbild für alle niedergelassenen Ärzte in Baden-Württemberg auf die Beine stellen.
So funktioniert das Korbmodell:
Bei dem Korbmodell hinterlegen niedergelassene Ärzte einer bestimmten Region oder einer Fachgruppe bei einem Treuhänder, z.B. einem Anwalt oder Notar, eine Absichtserklärung zur Rückgabe ihrer Kassenzulassung. Wer diese Ärzte sind, bleibt nach außen geheim. Ist das von den Ärzten im Vorfeld festgelegte Quorum bis zu einem vereinbarten Stichtag erreicht, entscheiden die Ärzte in einer Vollversammlung darüber, wie es weitergeht.
Originaltext: MEDI Deutschland Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/61059 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_61059.rss2
Pressekontakt: Pressesprecherin Angelina Schütz Tel. 0711/ 80 60 79 73 E-Mail: schuetz@medi-verbund.de
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