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Ostsee-Zeitung: Platzeck kritisiert Benachteiligung von Kindern aus Hartz-IV-Familien bei Kindergelderhöhung

Geschrieben am 17-10-2008

Rostock (ots) - Rostock. Brandenburgs Ministerpräsident Mathias
Platzeck hat die Benachteiligung von Kindern aus Hartz-IV-Familien
bei der geplanten Kindergelderhöhung kritisiert. Nach den bisherigen
Plänen der großen Koalition soll die Erhöhung um zehn bzw. 16 Euro
jeweils auf das Arbeitslosengeld II der Eltern angerechnet werden.
Platzeck sagte der Ostsee-Zeitung (Samstag): "Ich hätte mir auch eine
andere Entscheidung gewünscht. Die SPD hat immer für mehr Geld
zugunsten der Kita-Betreuung geworben. Gerade im Interesse ohnehin
benachteiligter Kinder." Ob die geplante Regelung zuungunsten sozial
schwacher Familien im Gesetzgebungsverfahren noch geändert werden
könne, ließ Platzeck dagegen offen: "Wir reden hier über einen mühsam
erzielten Kompromiss des Koalitionsausschusses."

Vor allem Erwerbslosenverbände und die Linke fordern, dass auch
bei Hartz-IV-Familien das erhöhte Kindergeld voll wirksam werden
müsse.

Originaltext: Ostsee-Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65393
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65393.rss2

Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
CvD
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de


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