Neue OZ: Kommentar zu Verbraucher / Lebensmittel / Gesundheit
Geschrieben am 27-05-2010 |
Osnabrück (ots) - Alles hat seinen Preis
Nach der jüngsten Veröffentlichung der Stiftung Warentest könnte
man zum Schluss kommen, es ist egal, was auf dem Teller landet.
Schließlich lautet das Fazit der Tester, Bionahrung sei gleichauf mit
konventioneller Kost, allerdings oft wesentlich teurer.
Ein genauer Blick in den Bericht bewahrt indes vor voreiligen
Reaktionen - und vor ideologischen Schaukämpfen zwischen Öko-Landbau
und konventioneller Landwirtschaft. Denn die Prüfer haben zwar den
Mythos Bio ein wenig zurechtgestutzt.
Zugleich aber zeigen die Tester einige Vorteile von Ökonahrung
auf, die über reine Prüfkriterien wie Geschmack und Aussehen
hinausgehen: Bio ist immer noch die größtmögliche Garantie, dass sich
im Essen keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln befinden.
Außerdem kann, wer Bio serviert, von einer umweltgerechten
Bewirtschaftung ausgehen. Schließlich bleiben Verbraucher, die beim
Griff ins Supermarkt-Regal das Bio-Siegel bevorzugen, von vielen
Zusatzstoffen verschont.
Das alles heißt aber eben nicht - und das ist das Verdienst der
Tester -, dass konventionell erzeugte Ware ungesund oder gar
unbekömmlich ist. Im Gegenteil. Der Bio-Check der Warentester ist
daher vor allem als Denkanstoß zu begreifen. Jeder Einzelne muss für
sich eine Entscheidung treffen, welche Art von
Lebensmittel-Produktion und Umgang mit Acker und Tieren er für
sinnvoll hält. Das hat zuweilen seinen Preis.
Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
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