WAZ: Zeit für eine Präsidentin. Kommentar von Julia Emmrich
Geschrieben am 02-06-2010 |
Essen (ots) - Bundes-Uschi? Klingt ein bisschen nach Inge Meysel.
Aber das müsste ihr dann egal sein. Die Zeit ist überreif für eine
Bundespräsidentin. Und auch, wenn bei einigen Niederbayern schon der
Blutdruck steigt: Zwei Frauen in den wichtigsten Ämtern der Republik
- das wäre ein Signal.
Und Ursula von der Leyen ist eine, die mit Signalen etwas
anzufangen weiß. "Ruck"-Reden jedenfalls hat sie vermutlich etliche
in der Schublade. Aber ob die Arbeitsministerin Lust hat auf Orden,
Staatsbesuche und Schirmherrschaften?
Für die Deutschen ist die 51-Jährige einer der politischen
Popstars des 21. Jahrhunderts. Sie hat das Land mitgerissen mit ihrer
erfolgreichen Familien-Show - und furchtbar genervt. Mit ihrem stets
voll aufgedrehten Mädchencharme, mit ihrem perfekt beleuchteten Leben
- als Ministerin, Ärztin, Supermutti mit sieben Kindern, Tochter
eines demenzkranken Vaters. Ursula, die Alleskönnerin. Sie ist ein
Horror für Normalmütter - aber auch eine gut bewaffnete Anwältin für
die Sache.
Ursula von der Leyen hat die Familienpolitik nicht neu erfunden.
Aber sie hat Deutschland zu einem Land gemacht, in dem über
Familienpolitik wieder ernsthaft gestritten wird. So eine versteckt
sich nicht in Schloss Bellevue - so eine zettelt Debatten an.
Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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