Rheinische Post: Kriegsalltag
Geschrieben am 07-10-2010 |
Düsseldorf (ots) - Ein Kommentar von Helmut Michelis:
Alptraum Afghanistan: Wieder ist ein Bundeswehrsoldat gefallen,
sechs weitere wurden schwer verletzt - und nur kurz wird die
Bestürzung darüber in Deutschland andauern. Die täglichen Meldungen
von Überfällen auf die Bundeswehr, die meist glimpflich ausgehen,
beachtet kaum noch jemand. Die Kämpfe in der Ferne sind Alltag
geworden. Zurück bleiben gebrochene Familien und traumatisierte
Kameraden; von den zahlreichen Schwerverletzten, deren Lebensplanung
zerschlagen ist, spricht niemand. Ist die Bundeswehr am Hindukusch
eine vergessene oder, schlimmer noch, öffentlich verdrängte Armee,
noch dazu auf verlorenem Posten? Es ist eine unangenehme Wahrheit:
Die Soldaten riskieren ihr Leben dafür, dass ihre Heimat in Frieden
leben kann. Jüngste Berichte über Terroristen, die Anschläge in
Berlin geplant hatten, machen das deutlich. Denn ausgebildet wurden
sie im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet. Gelingt es den
Islamisten, die Nato aus dem Land zu drängen und dies als Sieg zu
feiern, können die Folgen für die Sicherheit Europas dramatisch sein.
Zurzeit läuft der Aufbau der afghanischen Schutzkräfte. Die geordnete
Übergabe an eine halbwegs stabile Regieru
Originaltext: Rheinische Post
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30621
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
293928
weitere Artikel:
- Rheinische Post: Kriegsalltag Düsseldorf (ots) - Ein Kommentar von Helmut Michelis:
Alptraum Afghanistan: Wieder ist ein Bundeswehrsoldat gefallen,
sechs weitere wurden schwer verletzt - und nur kurz wird die
Bestürzung darüber in Deutschland andauern. Die täglichen Meldungen
von Überfällen auf die Bundeswehr, die meist glimpflich ausgehen,
beachtet kaum noch jemand. Die Kämpfe in der Ferne sind Alltag
geworden. Zurück bleiben gebrochene Familien und traumatisierte
Kameraden; von den zahlreichen Schwerverletzten, deren Lebensplanung
zerschlagen ist, spricht mehr...
- Mitteldeutsche Zeitung: zu Perspektiven für Afghanistan Halle (ots) - Entweder erklärt sich der Westen bereit, weitere 30
Jahre mit seinen Truppen in dem Land zu bleiben. Das ist illusionär,
weil das in den hiesigen Gesellschaften nicht durchsetzbar ist. Oder
aber der Westen tritt in Verhandlungen ein, unter Beteiligung der
lokalen Akteure sowie der Regionalmächte Iran und Pakistan. Am Ende
der Verhandlungen wird natürlich keine Demokratie stehen, sondern ein
- wenn es gut läuft - gemäßigt islamisches Regime unter Beteiligung
der Taliban, in dem viele Mädchen wahrscheinlich nicht mehr mehr...
- Südwest Presse: Kommentar zu Stuttgart 21 Ulm (ots) - Schlimmer geht's nimmer - der Stuttgarter Bahnhof
nimmt die Dimension des Rathausbaus zu Schilda an. Was auch immer
Heiner Geißler mit seinem Vorpreschen in Sachen Baustopp bezweckte -
er hat sich völlig verzockt und die Dimension des Problems verkannt.
Seine Mission scheint gescheitert, ehe sie richtig beginnt. Stefan
Mappus und seine Koalition haben noch am Vortag Anträge auf einen
Baustopp im Landtag abgeschmettert. Sie hätten ihre Glaubwürdigkeit
verspielt, hätten sie diesen Preis für die Vermittlungsdienste des mehr...
- Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Heiner Geißler Bielefeld (ots) - So kann man sich irren. Heiner Geißler, der alte
Haudegen der CDU, der sich im Alter für die Globalisierungskritiker
von Attac erwärmte, schien die ideale Besetzung zu sein. Doch nach
diesem Fehlstart können sich die Konfliktparteien rund um den
Stuttgarter Hauptbahnhof einen neuen Vermittler suchen. Der
gegenseitige Vertrauensverlust, den das gestrige Dementi verursachte,
ist nicht wiedergutzumachen.
Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via mehr...
- Strobl (CDU): Sprecher der Stuttgart 21-Gegner "ein Leben lang" Linksextremist / Landesregierung will Projekt nicht "auf Teufel komm' raus" durchziehen Bonn (ots) - Bonn/Berlin, 07. Oktober 2010 - Thomas Strobl,
Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, wirft Teilen des
Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 weiterhin vor,
linksextremistisch beeinflusst zu sein. In der PHOENIX RUNDE
(Ausstrahlung heute, 22.15 Uhr) sagte Strobl: "Ganz sicher sind es
auch linksextremistische Kräfte, die hier ihr Süppchen kochen. Der
Sprecher dieser Großdemonstration, Herr Stocker, war viele Jahre in
der Deutschen Kommunistischen Partei. Er ist dann zur PDS gegangen
und war dort Landesgeschäftsführer. mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|