Bleser/Heil: Dioxin-Verunreinigung muss harte Konsequenzen haben
Geschrieben am 06-01-2011 |
Berlin (ots) - Zu den aktuellen Funden von Dioxin in Futter- und
Lebensmitteln sowie den daraus zu ziehenden Konsequenzen erklären der
Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser und
die Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Mechthild Heil:
Die Verantwortlichen der Verunreinigung von Futtermitteln mit
Dioxin-belasteten Futterfetten müssen die Folgen ihres Handelns
unmissverständlich zu spüren bekommen.
Peter Bleser: "Ich bin es leid, dass einige schwarze Schafe in der
Futtermittelindustrie eine ganze Branche in Verruf bringen, die
Gesundheit der Bürger gefährden und landwirtschaftliche Betriebe in
wirtschaftliche Existenznöte bringen. Dieses Verhalten muss hart
bestraft werden. Außerdem müssen die Verursacher zu Schadensersatz
verpflichtet werden, beispielsweise für das "Freiproben" der
Betriebe. Unser klares Ziel ist es, solche Vorkommnisse zukünftig zu
verhindern."
Die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft genießt zu Recht
international einen hervorragenden Ruf aufgrund der hohen Qualität
und Sicherheit der hier hergestellten Produkte. Gravierend sind die
Folgen der aktuellen Vorkommnisse besonders für die
landwirtschaftlichen Betriebe, die aufgrund von Betriebssperrungen
ihre Produkte nicht vermarkten dürfen. Sie sind damit Opfer von
betrügerischen Machenschaften.
Auf Initiative der CDU/CSU-Fraktion hat die Regierungskoalition
daher unverzüglich eine Sondersitzung des Ausschusses für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz beantragt, um mit Vertretern der
Bundes- und Länderbehörden über mögliche Konsequenzen zu beraten. Von
den Erkenntnissen dieser Sitzung werden wir weitere rechtliche
Schritte abhängig machen, sei es eine Änderung der
Zulassungsbedingungen als Futtermittelunternehmer oder eine strikte
Trennung der Produktionsbereiche in futtermitteltaugliche und
technische Stoffe. Wir schließen auch Gesetzesänderungen nicht aus.
Die Hersteller von Futtermittelkomponenten wie zum Beispiel
Futterfetten müssen zukünftig verpflichtet werden, die
Unbedenklichkeit ihrer Waren nachzuweisen, bevor sie in Futtermitteln
Verwendung finden.
Mechthild Heil: "Für von Partei- oder Brancheninteressen
geleitetes Verhalten darf in diesem Zusammenhang überhaupt kein Platz
sein. Einseitige Verzehrempfehlungen helfen niemand weiter. Im
vergangenen Jahr hat es leider auch in der Biobranche Dioxinfunde in
Futtermitteln gegeben. Ob Bio oder konventionell: in allen
Produktionsrichtungen darf kein Dioxin enthalten sein."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Kontaktinformationen:
Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.
Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.
Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.
http://www.bankkaufmann.com/topics.html
Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.
@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf
E-Mail: media(at)at-symbol.de
309231
weitere Artikel:
- WAZ: SPD-Verkehrsexperte fordert Hilfstopf für Kommunen gegen Straßenschäden Essen (ots) - Der Bund und die Länder sollen nach dem Willen des
SPD-Verkehrsexperten Uwe Beckmeyer einen Hilfstopf einrichten, damit
die Kommunen die Winterschäden auf den Straßen beheben können. "Das
Geld sollte etwa aus der Lkw-Maut für vierspurige Bundesstraßen
kommen", sagte Beckmeyer den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe
(Freitagsausgabe). Insgesamt sei mindestens eine Milliarde Euro
nötig, um die Straßenschäden von diesem und dem letzten Winter zu
beheben, schätzte der Verkehrsexperte. Die 100 Millionen Euro, die
Verkehrsminister mehr...
- Lübecker Nachrichten: Hartz-IV-Reform: Heil (SPD) wirft Regierung mangelnden Einigungswillen vor Lübeck (ots) - Die SPD lässt die Absage von
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) an einen Ausbau
der Sozialarbeit an den Schulen nicht gelten. "Die Argumentation der
Ministerin ist überhaupt nicht stichhaltig, weder rechtlich noch in
der Sache", sagte der SPD-Unterhändler im Vermittlungsausschuss zur
Hartz IV-Reform, Hubertus Heil, den "Lübecker Nachrichten"
(Freitagausgabe). Der Regierungsseite warf Heil mangelnden
Einigungswillen vor. "Ich kann in keinem Bereich erkennen, dass es
auf schwarz-gelber Seite oder bei mehr...
- Frankfurter Neue Presse: Der fehlerlose Herr Westerwelle. FNP-Chefredakteur Rainer M. Gefeller über den FDP-Parteitag Frankfurt am Main (ots) - Viel war erwartet worden von dieser
Rede; sie sollte ein Weckruf, eine Ermutigung, ein Aufbruchssignal
für die siechende FDP sein. Aber sie klingt nicht gut. Zu hohl, zu
pathetisch, zu selbstverliebt. Und außerdem hat Westerwelle das Thema
verfehlt.
Vier Prozent. Das ist die Zahl, an der dieser Guido Westerwelle
gemessen wird. Der aktuelle Deutschlandtrend hat die FDP auf diesen
Wahlwert geschrumpft. Vier Prozent? Das ist dem FDP-Chef schnuppe,
sagt er. Umfrageergebnisse seien belanglos, wenn es doch mehr...
- N24-EMNID-UMFRAGE
Rückhalt für Westerwelle
Die Mehrheit der Deutschen nimmt den FDP-Chef in Schutz Berlin (ots) - 6. Januar 2011. Die Kritik an Guido Westerwelle
hält an - doch die Mehrheit der Deutschen nimmt den FDP-Chef in
Schutz. In einer N24-Emnid-Umfrage lasten nur 25 Prozent der
Befragten Westerwelle persönlich die Schuld am schlechten Zustand der
FDP an. 64 Prozent der Deutschen glauben, dass eher die politischen
Inhalte der FDP die Wähler verschrecken - nicht die Reizfigur
Westerwelle.
Trotz verheerender Umfragewerte soll Westerwelle weiter Parteichef
bleiben, raten 45 Prozent der Befragten. Nur 42 Prozent finden, mehr...
- WAZ: Zeit zum Umsteuern. Kommentar von Dietmar Seher Essen (ots) - Vorweg: Deutschlands Verwaltung bekommt auch gute
Noten: Perfekt, zuverlässig, neutral sei sie. Solches Lob kommt meist
von Ausländern. Ihnen gefällt, dass die Staatsdiener hier im
Vergleich zurückhaltend und sparsam agieren. Nur zwölf Prozent aller
deutschen Beschäftigten arbeiten bei Bund, Ländern und Gemeinden, und
das Gemeinwesen funktioniert im Alltag reibungslos. In England und
Frankreich ist der Staatsdiener-Anteil doppelt so hoch.
Aber darf dies das Ende aller Reformansätze sein? Die spektakuläre
"Arbeitslosigkeit" mehr...
|
|
|
Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten
Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:
LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|